Digitalpakt: Schulen in Hamburg und Sachsen starten zuerst


Kinder spielen auf einem Schulhof, über dts NachrichtenagenturNach langem Ringen um den Digitalpakt, der den Bundesländern mehr als fünf Milliarden Euro für die Digitalisierung ihrer Schulen zur Verfügung stellt, haben die ersten Länder ihre Förderrichtlinien verabschiedet. Das ergab eine Umfrage der "Bild-Zeitung" (Mittwochsausgabe) unter allen Bundesländern. Demnach sei in Hamburg die Förderrichtlinie am Dienstag in Kraft gesetzt worden, in Sachsen habe das Kabinett die Richtlinie ebenfalls am Dienstag verabschiedet.

Insgesamt stünden den Schulen in Sachsen dann 250 Millionen Euro bis 2024 für die digitale Ausstattung zur Verfügung. 225 Millionen Euro kämen dazu vom Bund, 25 Millionen Euro Euro von Land und Schulträgern. In anderen Bundesländern, wie zum Beispiel Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen, seien die Richtlinien noch in Arbeit, berichtet die "Bild-Zeitung". Ziel der meisten Länder sei es, dass Schulträger ihre Anträge ab Sommer 2019 stellen können. In Brandenburg werde eine Antragstellung voraussichtlich erst ab Herbst 2019 möglich sein. In Nordrhein-Westfalen, wo sich Kultusministerin Yvonne Gebauer (FDP) besonders stark über Verzögerungen beim Digitalpakt beschwert hatte, liege kein Zeitplan vor, berichtet die Zeitung weiter.

Foto: Kinder spielen auf einem Schulhof, über dts Nachrichtenagentur

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