BASF hat schon 5.500 Mitarbeiter geimpft


BASF, über dts NachrichtenagenturImmer mehr Unternehmen unterstützen die nationale Impfstrategie, indem sie auf breiter Basis ihre Mitarbeiter impfen. DAX-Konzerne wie Volkswagen und BASF sind Vorreiter, doch starten auch viele mittlere und kleinere Unternehmen quer durch die Republik Modell- und Pilotprojekte für betriebliche Impfungen. Das schon Mitte April durch den Chemiekonzern BASF gestartete Impfprojekt am Standort Ludwigshafen ist mit beeindruckenden Zahlen angelaufen: Bis zum 30. April haben rund 5.500 BASF-Mitarbeiter eine Erstimpfung erhalten, wie eine Sprecherin des Unternehmens der FAZ sagte.

Bis zu 600 Mitarbeiter könnten pro Tag geimpft werden, so die Sprecherin. Im weiteren Verlauf wolle BASF auf 1.200 am Tag erhöhen, wenn die nötigen Zweitimpfungen anstehen. Im Rahmen eines hessischen Modellprojekts haben am Montag auch die Gesundheitsunternehmen Sanofi, Merck oder B. Braun mit Impfungen ihrer Mitarbeiter begonnen. Das Unternehmen B. Braun aus Melsungen hat 2.300 Dosen des Mainzer Herstellers Biontech bekommen und kann bis zu 290 Mitarbeiter pro Tag impfen. Für Sanofi stehen im Modellprojekt der hessischen Landesregierung rund 2.500 Dosen des Stoffes von Biontech und Pfizer zur Verfügung. Damit soll zunächst ein Großteil jener 4.000 Mitarbeiter versorgt werden, die nicht zu Hause arbeiten können, also zum Beispiel in der Produktion oder in Forschung und Entwicklung tätig sind. "Diese Leute waren nun ein Jahr lang besonders schwierigen Arbeitsbedingungen und Risiken ausgesetzt", sagte Matthias Braun, Mitglied der Geschäftsleitung von Sanofi in Höchst. Laut dem Manager zeigen Umfragen eine Impfbereitschaft von 84 Prozent im Betrieb. Der Autohersteller Volkswagen hatte als erstes Unternehmen schon vor rund einem Monat Hunderte Mitarbeiter in Sachsen geimpft, nachdem die Inzidenzen dort in die Höhe geschossen waren. Auch in der Daimler-Belegschaft ist die Impfbereitschaft hoch. Der Autohersteller hat nach eigenen Angaben an allen deutschen Standorten Impfzentren und Impfstraßen eingerichtet. Sobald der Impfstoff in den jeweiligen Bundesländern für betriebliche Immunisierungen verfügbar sei, würden 70 Werksärzte und 200 medizinische Fachangestellte damit beginnen, die Dosen zu verabreichen, im besten Falle im Fünf-Minuten-Takt. Um den Start möglichst reibungslos zu gestalten, hat Daimler ein Online-Portal eingerichtet, über das sich impfwillige Mitarbeiter registrieren können. Das Interesse der Mitarbeiter ist laut FAZ-Bericht groß: Schon innerhalb der ersten vier Tage nach Freischaltung eines internen Portals hat sich die Hälfte der Beschäftigten für eine Impfung angemeldet. Die staatliche Förderbank KfW will vom 7. Mai an ihre Mitarbeiter ebenfalls impfen. Da sie zunächst nur eine begrenzte Zahl von Moderna-Impfdosen erhält, macht sie erst einmal 2.500 ihrer insgesamt 7.600 Mitarbeiter am Hauptsitz in Frankfurt ein Angebot, wie ein Sprecher der FAZ sagte. Priorität haben KfW-Mitarbeiter, die unmittelbar mit den Corona-Hilfskrediten für die deutsche Wirtschaft befasst sind, schreibt die FAZ.

Foto: BASF, über dts Nachrichtenagentur

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