Neue Cannabis Regelung macht Probleme

Eigentlich sollte die neue Regelung zur Abgabe von Cannabis viele Dinge erleichtern, doch anscheinend ergeben sich in der Umsetzung viele unvorhergesehene Probleme.

So scheint es, als würden sich viele Ärzte weigern, Cannabis-Rezepte auszustellen. Und auch die Krankenkassen stellen sich gegen die Verabreichung von CBD-Öl und anderen Cannabis-Extrakten.

 

Das Gesetz, welches Schwerkranken den Konsum von Cannabis nun auch auf Rezept erlaubt, ist seit Anfang des Jahres 2017 in Kraft. Jedoch kommt die Reform gerade dort, wo sie am ehesten benötigt wird, nicht an: bei den Patienten. Auch Experten kritisieren zunehmend die Legislative. Für viele Patienten habe das Gesetz noch gar nichts bewirken können, erzählt ein Arzt und Vorsitzender der AG Cannabis als Medizin. Die Schwierigkeiten entstehen wohl bereits bei der Suche nach einem Arzt, der bereit ist, ein Cannabis-Rezept auszustellen. Im nächsten Schritt müsse die Verordnung von den Krankenkassen genehmigt werden - und auch das passiert im Regelfall nicht.

 

Weil die Kassenärzte durch die Cannabis-Rezepte oft über ihr Kassenbudget kommen und einen Regress befürchten, weigern sie sich einfach, die Rezepte auszustellen. Die Politik hat für diese Situation keine Auswege geschaffen. Das Gesetz muss, damit die Patienten davon profitieren können, optimiert werden. Der Verwaltungsaufwand für einen einzigen Cannabis-Patient ist den meisten Ärzten zu groß.

 

Dabei ist es lange nicht so, als könne jeder zum Cannabis greifen. Nach langer Diskussion im Parlament und in den Gesundheitsministerien können seit dem 10. März 2017 unheilbare und schwerkranke Patienten auf Cannabis zurückgreifen, allerdings nur, wenn alle anderen Behandlungsmöglichkeiten schon ausgeschöpft wurden. Vor in Kraft treten des Gesetzes brauchten Patienten dafür eine Sondergenehmigung, die das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) nur selten vergab. Im letzten Jahr waren es 1000 Sondergenehmigungen.

 

Jetzt gibt es das Cannabis zwar offiziell aus der Apotheke und auf Kassenrezept - das Cannabis kommt ab 2019 aus staatlichem Anbau - jedoch eben noch nicht für alle diejenigen, die es brauchen. Die neue Cannabisagentur des Bundes ist für den Anbau und den Vertrieb der Pflanze verantwortlich, im Jahre 2022 sollen bereits 2000 Kilogramm Cannabis in der BRD geerntet werden. Damit wäre eine Bedarfsdeckung von 5500 Patienten erreicht (bei einer durchschnittlichen Tagesmenge von einem Gramm).

Sensationelle Bilder von oben: Oliver Krautscheid Dronestagram.  Auch auf YouTube

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