Ethereum auf dem Weg zur Nr. 1?

Der Markt der Digitalwährungen boomt. Die beiden etabliertesten Kryptowährungen haben ihren Wert allein in diesem Jahr vervielfacht.

Der Preis des Marktführers Bitcoin hat sich im Vergleich zum Vorjahr zeitweise um das 5-fache erhöht. Der neue Herausforderer Ethereum konnte seinen Wert in der Spitze sogar um das 50-fache steigern.

Einen herben Rückschlag erlitt Ethereum im Juni 2017, als bei einem Flash-Crash der Kurs um 99,9 % einbrach und von 319 US-Dollar auf 0,1 US-Dollar abstürzte. Der Kurs des Ether ging zwar innerhalb weniger Sekunden wieder auf seinen Ausganswert zurück, aber das Vertrauen in die neue Währung hat dabei gelitten. Dabei lag die Ursache des Crashs nicht in der Substanz der neuen Kryptowährung, sondern in einer Kettenreaktion, die durch eine relativ große Order auf der Trading-Plattform Coinbase ausgelöst wurde.

Viele Investoren halten den Ether weiterhin für die auf lange Sicht beste Kryptowährung. Der Grund dafür liegt in der verwendeten System-Technologie, der Blockchain.  Ethereum bietet im Gegensatz zu Bitcoin ein zusätzliches Geschäftsmodell an. Mit Smart Contracts können Firmen über das Ethereum-Netzwerk Geschäfte mit Kunden schnell, einfach und sicher abwickeln. Damit koppelt sich Ethereum von der alleinigen Akzeptanz als Zahlungsplattform ab und schafft sich gleichzeitig einen eigenen Markt für den Ether. Mit diesem Angebot stößt Ethereum bei Wirtschaftsunternehmen auf großes Interesse. Allein seit diesem Juli haben sich mehr als 150 Firmen und Organisationen dem Netzwerk angeschlossen. Damit hat sich Ethereum gegenüber dem Bitcoin einen eindeutigen Marktvorteil verschafft.

Auch bei der Abwicklung der Transaktionen auf der Zahlungsplattform hat Ethereum dem Bitcoin längst den Rang abgelaufen. Dank der intelligenteren Blockchain-Technologie glänzt Ethereum mit deutlich kürzeren Bearbeitungszeiten und geringeren Kosten gegenüber dem bisherigen Marktführer. Bitcoin versucht zwar aktuell mit der Aufspaltung der Kryptowährung in Bitcoin und Bitcoin-Cash seine Performance zu erhöhen und die Transaktionskosten zu senken, aber ein Erfolg dieser Maßnahme hat sich noch nicht eingestellt. Große Firmen und bereits einige bekannte Markenunternehmen wie Intel und Toyota setzen weiterhin lieber ihr Vertrauen in das Ethereum-Netzwerk.

Der Höhenflug des Ether hat auch ganz entscheidend mit der Öffnung des chinesischen Markts für die Kryptowährung zu tun. Gerade die Nachfrage aus dem Reich der Mitte trieb die Preise für den Ether nach oben. Dabei wurde der Handel mit Ethereum erst im Juni 2017 auf einem der größten Kryptowährungs-Handelsplätze Chinas, dem Huobi, freigegeben. Viele chinesische Investoren haben ihr Portfolio noch gar nicht um den Ether erweitert und könnten bei einer Eindeckung für einen weiteren Höhenflug sorgen. Grund der großen Beliebtheit der Kryptowährungen im asiatischen Raum sind die bisher noch nicht etablierten Handelskontrollen durch die Regierungen. Auf den sonst streng regulierten Kapitalmärkten bieten die Digitalwährungen eine Möglichkeit den staatlichen Kontrollen zu entgehen.

Noch liegt der Ether-Kurs mit aktuell ca. 254 Euro deutlich hinter dem Bitcoin, der bei ca. 4036 Euro notiert, zurück. Betrachtet man aber die Wertentwicklung des Bitcoin seit den Anfängen im Jahr 2008, stellt man eine lange Stagnation auf niedrigem Niveau fest. Erst in den vergangenen beiden Jahren ist der Wert rasant angestiegen, mit einer gewaltigen Kursexplosion allein im Jahr 2017. Im Vergleich dazu erreichte der gerade einmal 2 Jahre alte Ether viel schneller seine Akzeptanz und seinen derzeitigen Marktwert. Natürlich profitiert Ethereum dabei von der jahrelangen Vorarbeit und Marktdurchdringung durch den Pionier Bitcoin. Aber wie so häufig in der freien Marktwirtschaft ist es nicht unbedingt der Erfinder einer Idee oder deren erster Anbieter der langfristig den großen Erfolg hat. Clevere Nachzügler, die das Original-Konzept aufgreifen, Schwachstellen beseitigen, Funktionen verbessern und neue Ideen hinzufügen, haben schon oft den Marktführer verdrängt. Spekulanten könnten dabei den Wert des Ether schon kurzfristig in neue Höhe treiben. Denn der mittlerweile teure Bitcoin ist als Spekulationsobjekt bei weitem nicht mehr so attraktiv, wie der aufstrebende Ether.

Wandere aus, solange es noch geht!

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