Wenige Kommunen schätzen eigenen Digitalisierungsstand als gut ein


Tastatur, über dts NachrichtenagenturNur jede zehnte Kommune in Deutschland schätzt den eigenen Stand bei der Digitalisierung als gut ein. Gut ein Drittel bewertet den Status Quo in diesem Bereich als "schlecht" oder "sehr schlecht". Das geht aus dem "Zukunftsradar Digitale Kommune" hervor, berichtet das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagsausgaben).

An der Studie des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und des Instituts für Innovation und Technik (iit) nahmen bundesweit 450 Kommunen teil. 47 Prozent der befragten Städte und Gemeinden haben bislang noch keine Digitalisierungsstrategie. 76 Prozent schätzen den Finanzierungsbedarf für die Kommunen bei der Digitalisierung als "hoch" oder "sehr hoch" ein, 56 Prozent sehen akuten Handlungsbedarf bei der Digitalisierung der Verwaltung. 47 Prozent gehen von großem Nachholbedarf beim Breitbandausbau aus, bei den kleineren Kommunen mit weniger als 10.000 Einwohnern sind es sogar 57 Prozent. 68 Prozent der befragten Städte und Gemeinden halten zusätzliche Finanzmittel für sinnvoll und notwendig. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert weitere Finanzhilfen des Bundes. "Wir erwarten von der neuen Bundesregierung, dieses Thema ganz oben auf die Agenda zu nehmen", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg dem RND. "Der Schlüssel zum Erfolg der Digitalisierung liegt in den Städten und Gemeinden – digitale Städte, digitale Dörfer und digitale Regionen entstehen allerdings nicht im Labor." Diese Erkenntnis müsse sich auch auf Bundesebene durchsetzen: "Es ist erforderlich, dass die Kommunen als Partner auf Augenhöhe in alle nationalen und länderübergreifenden Prozesse mit eingebunden werden. Wir brauchen flächendeckend ein leistungsfähiges Breitband, mehr Finanzmittel und eine kluge Strategie für die Aus- und Weiterbildung."

Foto: Tastatur, über dts Nachrichtenagentur

Videos:

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2017 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.