Nato will stärker auf Abschreckung setzen


Bundeswehr-Panzer Die Nato will künftig mehr auf Abschreckung setzen. Es seien auf dem Nato-Gipfel am Mittwoch Entscheidungen getroffen worden, wonach die Abschreckungs- und Verteidigungskapazitäten verstärkt werden sollten, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg nach dem ersten Tag des zweitägigen Gipfels in Brüssel. Besonderes Augenmerk sollte künftig auf den Bereich der "Cyberabwehr" gelegt werden.

Die Lasten im Bündnis sollten zudem künftig "gerechter" verteilt werden, sagte Stoltenberg. Die Nato-Mitglieder seien sich einig, dass künftig mehr Geld in den Nato-Haushalt eingezahlt werden solle. Auch wenn noch nicht alle Mitgliedsländer das sogenannte 2-Prozent-Ziel erreicht hätten, würden die Militärausgaben wieder steigen, was eine "Trendumkehr" sei. Außerdem sei die Entscheidung getroffen worden, die Kommandostruktur zu modernisieren. Es gebe aber auch Meinungsverschiedenheiten, räumte Stoltenberg ein, ohne Details zu nennen.

Foto: Bundeswehr-Panzer "Marder", über dts Nachrichtenagentur

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