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VW will 36.000 Elektro-Ladestationen bauen

Volkswagen plant, bis 2015 rund 36.000 Ladestationen in Europa zu bauen, von denen 11.000 von der Marke VW selbst produziert werden – wohl auch ein kleiner Seitenhieb Richtung deutscher Bundesregierung, die bei der Infrastruktur für die Elektromobilität keine nennenswerten Fortschritte erzielt.

Insgesamt will der VW-Konzern 250 Millionen Euro in den Aufbau der Ladeinfrastruktur investieren und auf diese Weise der Elektromobilität zu einem schnellen Durchbruch verhelfen. 11.000 der Ladestationen werden an Standorten des Unternehmens und bei den rund 3.000 VW-Händlern und Werkstätten in größeren Städten installiert. Rund 4.000 Ladepunkte werden für Mitarbeitern geschaffen, aber viele davon sind laut Volkswagen öffentlich zugänglich, so caroobi.com.

„Die Ladeinfrastruktur wird immer mehr zum entscheidenden Faktor für den schnellen Durchbruch der E-Mobilität in Deutschland“, sagte Thomas Ulbrich, Vorstandsmitglied für Elektromobilität bei der Marke Volkswagen, Anfang Juni auf einer Veranstaltung in Berlin. „Das Laden eines Elektroautos muss genauso einfach und normal sein wie das Laden eines Smartphones. Dafür brauchen wir vor allem deutlich mehr Ladesäulen im öffentlichen Raum sowie einfache Regeln für die Installation privater Wallboxen.“

Volkswagen ist unzufrieden mit dem Engagement der Politik

Eine Pressemitteilung des Unternehmens macht die Kritik des Unternehmens an der Bundesregierung noch deutlicher. „Allein in Deutschland soll es laut Koalitionsvertrag bis 2020 mehr als 100.000 zusätzliche öffentliche Ladepunkte geben. Davon existiert bislang erst ein Bruchteil. Nach Überzeugung von Volkswagen ist hier auch ein stärkeres Engagement der Politik gefragt. Die notwendigen Rahmenbedingungen für einen schnellen Ausbau der Infrastruktur müssen zügig geschaffen werden, etwa durch Anpassungen im Miet- und Baurecht oder die Ausweitung der Fördermaßnahmen auf Ladeinfrastruktur im öffentlichen und bewirtschafteten Parkraum.“

Volkswagen setzt beim Schnellladen gemeinsam mit anderen Automobilherstellern weiterhin auf den Ladesäulenbetreiber Ionity. Bis 2020 soll das Joint Venture europaweit 400 Schnellladestationen mit insgesamt 2.400 Ladepunkten verwalten. Viele davon befinden sich derzeit im Bau. Vor kurzem hat Ionity seine 100. Ladestation eröffnet.

Darüber hinaus plant Volkswagen Schnellladestationen in Städten – vorerst jedoch nur in der Zentrale in Wolfsburg. Die 28 Ladestationen, die im Juni in Betrieb gehen sollen, sind Teil des Firmengeschenks anlässlich des 80-jährigen Jubiläums der Stadt.

Ulbrich sagt, dass solche Aktionen kein Einzelfall bleiben dürfen und er fordert von der deutschen Regierung direktes Handeln. Er ist überzeugt davon, dass die E-Mobilität in Deutschland zu einer echten Erfolgsgeschichte werden kann. Doch nur wenn Industrie und Politik zusammenarbeiten, sind die Herausforderungen der Infrastruktur zu bewältigen.

Große Nachfrage nach dem ID.3

VW-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann gab in der ersten Juniwoche bekannt, dass bereits mehr als 20.000 Vorbestellungen für den ID.3 eingegangen sind. Der Konzern hatte bis zur IAA im September 2019 mit 30.000 Reservierungen gerechnet. So wie es jetzt aussieht, wird diese Zahl viel früher erreicht. Der ID.3 soll der Elektro-Golf der Zukunft sein. Seit Anfang Mai 2019 kann das auf 30.000 Stück limitierte Sondermodell ID.3 1st mit einer Anzahlung von 1.000 Euro vorbestellt werden. Die Batterie soll für 420 Kilometer nach WLTP reichen, was eine Revolution im Segment der kompakten Elektroautos wäre.

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