Glückspielaktien - kein leichter Start in Jahr 2018

Es ist noch nicht allzu lange her, da galten Casino-Aktien als ein besonders sicherer Hafen für Krisenzeiten.

Die Diskussion um US-Zölle und um den Diesel-Gate sowie eine grundsätzliche Neuordnung globaler Handelsstrategien haben jedoch die ganzen Aktienmärkte an den europäischen Börsen erfasst und für einige Kurskorrekturen gesorgt.

 

Anleger mussten mittlerweile lernen, dass es nicht wie in den letzten Jahren immer nur bergauf an den Börsen geht.Viele Probleme sind jedoch hausgemacht. Etwa bei den Manipulationen der Abgaswerte oder bei der Übernahme von Monsanto durch Bayer aktuell. Hinzu kommen Zinserhöhungen in den USA oder angekündigt für Großbritannien und Norwegen festverzinsliche Anleihen wieder attraktiver machen. Stichwort Großbritannien: Der Brexit kommt ebenfalls näher.

 

Dennoch halten sich die Casinoaktien noch im positiven Bereich. Der Markt ist ein im Wachsen, aber einfach zu groß. Analysten sagen, dass es sich immer noch um sehr stabil wachsenden Sektor handelt. Das größte Problem ist die rechtliche Situation, vor allem in Deutschland.

 

Hoffnungen auf einen Kompromiss haben sich verschlagen

Hatten viele Unternehmen noch darauf gehofft, dass es ein softe Lösung zwischen Großbritannien und der Europäischen union geben würde, müssen sie nun die Realitäten erkennen und handeln. Das bedeutet, dass sie, wenn sie ihren Sitz in Großbritannien oder auch in Gibraltar haben und weiterhin ihre Produkte und Dienstleistungen in der Europäischen Union anbieten wollen, ihre Dependancen nach Europa verlagern müssen und dort eine Lizenz beantragen müssen. Volatil, wie die Aktienmärkte nun einmal sind, hatte und hat dies auch Auswirkungen auf Casinoanbieter, die ihren Sitz auf dem europäischen Festland innerhalb der Europäischen Union haben. Der schwedische Anbieter Betsson zum Beispiel: Nach jahrelangem Aufwärtstrend, der Kurs hatte zwischenzeitlich sogar mehr um das Dreifache im Drei-Jahreszeitraum bis 2016 zugelegt, ging es schon 2017 etwas abwärts. In 2018 fand bis jetzt ebenfalls keine Erholung statt, trotzdem der Online-Casinomarkt einer der am stärksten wachsenden in Europa ist.

 

Konkurrenz erfordert strategisches Denken

Das Problem ist allerdings, dass auch andere Casinoanbieter wie Pilze aus dem Boden schießen und sich eine Scheibe vom Kuchen abschneiden wollen. Um der Konkurrenz standzuhalten müssen die anderen reagieren. Das bedeutet in erster Linie investieren und zwar in Qualität. Das Angebot an Casinospielen muss optimiert werden, die Plattform muss auch einer wachsenden Kundschaft angepasst werden, sodass auch zu Spitzenzeiten alles reibungslos funktioniert, Ein- und Auszahlungen, beispielsweise im Online Casino mit EPS müssen geboten werden und es muss einen Kundenservice geben, der möglichst 24 Stunden täglich erreichbar ist . Dazu kommt, dass es eine Strategie bei Bonus- und Treueangeboten geben muss, die langfristig von Erfolg gekrönt ist. Es ist beispielsweise nicht sinnvoll, für neue Kunden besonders hohe Boni auszugeben, nur umso schnell wie möglich besonders viele Kunden aus sich zu vereinigen. Vielmehr ist es attraktiver, die Spieler auch langfristig an Bord zu halten und mit Treueprogramme an sich zu binden. Um solche Programme allerdings seriös zu gestalten muss ebenfalls Geld in die Hand genommen werden. Dazu kommt, dass sich die Kunden ständig Abwechslung wünschen und immer wieder Promotionen fordern., wobei möglichst auch viele Free-Contents wie Freispiele und wöchentlich neue Promotionen für die Stammspieler dabei sein sollen. Die Investitionen zahlen sich erst nach Jahren aus.

 

Unklare rechtliche Situation belastet ebenfalls

Wer sich in als Spieler in einem europäischen Online-Casino anmeldet, muss sich kaum Sorgen machen. Eine Lizenz aus einem EU-Mitgliedsland sorgt dafür, dass Spieler legal und zumeist auch steuerfrei spielen können. Für deutsche Player, die aktuell von den europäischen Gesetzen profitieren, ist die Situation über Jahre nicht ganz klar gewesen. Der 2012 ins Leben gerufene Glücksspielstaatsvertrag wurde von den europäischen Gerichten gekippt. Deutschland wurde aufgefordert, seine Regelungen an die in Europa geltenden Vorschriften anzupassen. Das ist allerdings nicht passiert. Auch in Österreich sieht es nicht viel besser aus. Das Beispiel zeigt, in welchem schwierigen rechtlichen Umfeld sich Casinobetreiber bewegen. Das hinterlässt auch bei den Anlegern eine geteilte Meinung und sorgt dafür, dass nicht alle so positiv in die Zukunft schauen. Das Problem ist, dass der Staat Glücksspiel vom Grundsatz her als Problem sieht, da regelmäßig unterstellt wird, dass ein hoher Zusammenhang mit Spielsucht besteht. Dass die Games jedoch heute eher Entertainment mit angeschlossenen Gewinnmöglichkeiten sind, wird geflissentlich übersehen. Lottospielen birgt im Grunde genommen nicht weniger Suchtpotential.

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