Investoren aus dem Mittleren Osten steigen in Fußballclubs ein

Fußball ist ein Riesengeschäft. Spitzenclubs sind nicht nur dank der Fans eine gute Einnahmequellen, und je renommierter der Verein ist, desto begehrter ist er bei Investoren aus aller Welt.

Allein in der britischen Premier League waren im vergangenen Jahr 14 der 20 Erstliga-Vereine zum Großteil in ausländischem Besitz. Russische Oligarchen, chinesische Geschäftsleute, Scheiche und andere Milliardäre vor allem aus dem Nahen und Mittleren Osten haben längst mehr als nur eine Hand in dem international begehrten Spiel.

Dabei ist das Interesse an Manchester United, FC Liverpool und den anderen Topclubs noch gar nicht so alt. Scheich Mansour Bin Zayed Al Nahyan war einer der ersten. Er blätterte 2008 rund 400 Millionen US-Dollar auf den Tisch, um Manchester City vom ehemaligen thailändischen Premierminister Thaksin Shinawatra zu übernehmen. Die Investition des Scheichs, der zum Herrscherhaus von Abu Dhabi gehört, wurde dabei in Fachkreisen mit einer gewissen Skepsis betrachtet.

Für den Politiker und Milliardär Mansour, waren allerdings die Liebe zum Sport und die Möglichkeit, sein Land bekannter zu machen, ausschlaggebend, obwohl sich der Einstieg in die Premier League für ihn als absoluter Gewinn herausstellte. 2015 kaufte sich ein chinesisches Konsortium bei Manchester City ein – ebenfalls für 400 Millionen US-Dollar. Doch wo Scheich Mansour für die Summe sieben Jahre zuvor Alleininhaber wurde, trat er den chinesischen Geldgebern gerade mal 13 Prozent am Verein ab. Dafür erhielten sie außer einem Anteil an PR-Einnahmen und Erlösen aus Ticketverkäufen unter anderem auch das Prestige, das die Verbindung mit einem der weltbesten Clubs mit sich bringt. Auch auf dem Sportwetten-Markt liegt der Verein aus Manchster unter den Topfavoriten.

Doch auch weniger renommierte Clubs ziehen Interesse aus dem arabischen Raum an. Zweitligist Hull City gehört mittlerweile dem Ägypter Assem Allam.

Mohamed Al Fayed, als Besitzer von Nobelkaufhaus Harrod’s, dem Hotel Ritz und Paris und die Beziehung seines Sohnes Dodi mit Prinzessin Diana und dem tragischen Unfalltod der beiden berühmt gewordener gebürtiger Ägypter, stieg bereits 1997 im Alter von 68 Jahren ins Fußballgeschäft ein. Bis 2013 gehörte ihm der FC Fulham, den er an Shahid Khan abtrat, einen Amerikaner pakistanischer Herkunft, dem unter anderem die Jacksonville Jaguars in den USA gehören.

Unter Al Fayeds Ägide stieg der Club binnen vier Jahren in die Premier League auf.

Wie begehrt die Premier League bei Investoren aus den Emiraten sind, zeigt das Übernahmeangebot von Scheich Khalid Bin Zayed al Nahyan, der mehr als 2,2 Millarden Euro für den FC Liverpool geboten haben soll.  

Liverpools Eigentümer sollen die Offerte Anfang 2018 endgültig abgelehnt haben, obwohl sie einen Minderheitsinvestor nicht ausgeschlossen haben sollen.

Begehrlichkeiten weckt auch der reichste Club der Premier League, Manchester United. Gerüchten zufolge ist der saudische Kronprinz Mohammad Bin Salman an der Übernahme interessiert. Er soll ein vier Milliarden Euro schweres Angebot vorbereiten.

Scheich Khalid ist ein Cousin von ManCity-Eigner Scheich Mansour, der seinerseits der reichste Eigner in der Premier League ist. Der 44-Jährige soll um die 28 Milliarden Euro schwer sein. An zweiter Stelle steht Roman Abramowitsch mit 7,4 Milliarden Euro, dem seit 2010 der FC Chelsea gehört.

Die finanziellen Spritzen für die Vereine haben sich bislang für alle gelohnt – Aktionäre haben ihre Kurse steigen sehen, Clubs konnten in Spitzenspieler, Manager und Infrastruktur investieren und damit ihre Positionen ausbauen. Und die Investoren sehen ihre Anlage in Aktion.

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