Deutsche Autobahn soll DeFi aufwirbeln

Deutschland als Standort hat viele Vorteile. Generell liegt Deutschland bezüglich Krypto und Blockchain allerdings noch weit zurück.

 

Christian Eichinger ist Mitgründer und Geschäftsführer der Tixl gGmbH. Im Gespräch mit Kryptoszene.de sprechen wir mit dem Software-Entwickler über DeFi, ihre Autobahn und den Standort Deutschland.

 

Hallo Christian Eichinger. Schaut man auf eure Website, so sticht einem direkt “the Defi Ecosystem” ins Auge. Was ist das Spannende an DeFi, das weltweit Investoren auf sich zieht?

DeFi ist eigentlich nur ein von 2017 aufgewärmtes Thema, mit das der Blockchain-Hype damals schon mal angefangen hat – nun einfach mit einem neuen Begriff dahinter. Es geht darum, mit Kryptowährungen klassische Finanz-/Bank-Geschäftsmodelle aufzusetzen bzw. anzugreifen – auf dezentrale Weise. Das an sich ist schon ein Riesen-Thema, was die Aufmerksamkeit vieler Investoren auf sich zieht. Und bei uns ist das im Fokus, weil das Problem von DeFi heute noch ist, dass sich die Modelle hauptsächlich auf der Ethereum-Chain bewegen.

Du hast Ethereum schon angesprochen. Decentralised Finance wird im Normalfall mit der Ethereum Blockchain in Verbindung gebracht. Warum ist das so? Eignet sich ETH besser für solche Anwendungen als andere Krypto Technologien?

Dies rührt daher, dass Ethereum erstens schon ein weitverbreitetes Netzwerk ist und mit den Ethereum Smart Contracts zweitens eine sehr gute Basis für DeFi bietet. Das Problem ist, dass Ethereum andere Einschränkungen hat, die in Kauf genommen werden müssen – wie eben Geschwindigkeit/Skalierbarkeit/Gebühren. Andere Krypto-Technologien werden immer besser und werden Ethereum da viel Konkurrenz bieten. Wir entwickeln eine davon.

Ihr seid ein Non-Profit-Unternehmen. Wieso eigentlich? Im modernen Finanzwesen ist doch viel Geld zu holen.

Ja, das stimmt. Das liegt nicht daran, dass wir kein Geld verdienen wollen. Aber wir wollen das Geld nicht ausschütten an die Gesellschafter, sondern dazu verwenden, den Themen Blockchain und Dezentralität zum Durchbruch zu verhelfen – weil wir sehr stark daran glauben. Also etwas bauen, was allen zugutekommt.

Euer Netzwerk bezeichnet ihr als Autobahn-Network und “Made in Germany” ist zum echten Slogan geworden. Wie wohl fühlt ihr euch mit eurem Krypto-Startup in Deutschland, bzw. wo seht ihr die größten Hürden?

Wir fühlen uns hier sehr wohl. Deutschland hat als Standort viele Vorteile; unser Kernteam sitzt hier und wir kennen das regulatorische Umfeld sehr gut. Generell ist Deutschland, was das Thema Krypto angeht, aber natürlich noch weit zurück. Blockchain-Themen kommen in der Ausbildung hierzulande noch sehr kurz – wo andere Länder schon eigene Studiengänge bzw. Spezialisierungen haben.

Regulatorisch und steuerlich ist zwar viel „Positives” in Bewegung, aber da sind andere Länder auch schon weiter. Aber alles keine Gründe für uns, auszuwandern. Wir sind da schon sehr „deutsch”. Wir bauen lieber aus Deutschland und einem rechtssicheren Rahmen heraus als von irgendeiner karibischen Insel, was uns dann irgendwann mal auf die Füße fällt. Und wir wollen auch nicht einfach heiße Luft versprechen, wie das andere Krypto-Projekte teilweise machen

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