Wer ist Satoshi Nakamoto: Der Schöpfer von Bitcoin

Der erste Bitcoin wurde am 3. Januar 2009 von einer als "Satoshi Nakamoto" bekannten Person gemined.

Heute gilt Satoshi Nakamoto als das Pseudonym der Person oder Gruppe, die Bitcoin geschaffen hat - eine unsichtbare Figur oder Figuren, deren technologische Schöpfung die Welt beeinflusst hat.

Satoshi Nakamoto war bereits lange vor dem Bitcoin-Boom ein bekannter Name unter Kryptografie-Enthusiasten wie Informatikern und Hackern. Jemand hatte bereits Jahre zuvor unter demselben Namen auf Online-Pinnwänden gepostet und mit anderen Entwicklern per E-Mail korrespondiert. Obwohl dies nicht bestätigt wurde, wird allgemein vermutet, dass die Person (oder Personen) hinter dem Pseudonym auch hinter dieser Kommunikation stand.

Monate vor dem Mining des ersten Bitcoins hatte Satoshi Nakamoto auf einer Kryptografie-Mailingliste ein Whitepaper mit dem Titel "Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System" veröffentlicht. Das Papier, das am 31. Oktober 2008 veröffentlicht wurde, beschrieb ein dezentrales Peer-to-Peer-Protokoll, das kryptografisch sicher war.

In dem Papier beschrieb Nakamoto es als eine "reine Peer-to-Peer-Version von elektronischem Bargeld", die es "ermöglichen würde, Online-Zahlungen direkt von einer Partei an eine andere zu senden, ohne den Umweg über ein Finanzinstitut oder einen Vermittler".

Die Ursprünge von Satoshi Nakamoto

Bitcoin entstand nach der Subprime-Hypothekenkrise von 2008, als die Liquidität der globalen Finanzmärkte durch den Zusammenbruch des Immobilienmarktes erheblich beeinträchtigt wurde. Die Krise gab den Anstoß zur Schaffung von Bitcoin, einer voll funktionsfähigen Form der digitalen Währung, die auf einer Distributed-Ledger-Technologie (DLT) namens Blockchain basiert.

Nakamotos White Paper legte den Grundstein für künftige Formen kryptografisch sicherer Systeme, die fälschungssicher, transparent und zensurresistent sein sollen. Ziel des Systems war es, dem Einzelnen die Möglichkeit zu geben, durch ein dezenhttps://bitcoin-profit.app/fr/trales Finanzsystem die finanzielle Macht zurückzugewinnen.

Die Idee der Dezentralisierung machte es überflüssig, dass Mittelsmänner wie Unternehmen, Finanzsysteme oder Regierungen am Austausch digitaler Währungen beteiligt sind. Die Transaktionen würden über eine Blockchain sicher und nachvollziehbar sein. Der Unterschied zur Blockchain bestand darin, dass sie für alle Teilnehmer sichtbar und sicher über ein ganzes Netzwerk verteilt war.

Mögliche Identitäten von Satoshi Nakamoto

Drei Jahre nach der Veröffentlichung seines Whitepapers über Bitcoin und dem Mining des Genesis-Blocks zog sich Nakamoto aus der Kryptowährungsszene zurück.

Am 23. April 2011 schickte er eine E-Mail an einen anderen Bitcoin-Entwickler, in der er mitteilte, dass er sich "anderen Dingen zugewandt" habe und dass die Zukunft der Kryptowährung "in guten Händen" sei. Seitdem gab es keine Kommunikation mehr von Nakamotos bisher bekannten E-Mail-Adressen.

In der langen Geschichte von Bitcoin war nichts so umstritten wie die Identität seines Gründers. Zahlreiche Spekulationen haben sich um Nakamotos Identität gedreht. Einige behaupteten, Nakamoto sei das Pseudonym einer Gruppe von Kryptografen und nicht einer einzelnen Person. Wieder andere vermuteten, dass er Brite, ein Mitglied der Yakuza, ein Geldwäscher oder eine als Mann verkleidete Frau sein könnte.

Im Laufe der Jahre sind einige Personen verdächtigt worden, der Mann hinter dem schwer fassbaren Pseudonym zu sein:

Dorian Nakamoto

Im Jahr 2014 veröffentlichte die Newsweek-Journalistin Leah Mcgrath Goodman einen Artikel mit dem Titel "The Face Behind Bitcoin". In einem der bekanntesten Versuche, Nakamotos Identität zu enthüllen, identifizierte Goodman Dorian Nakamoto als den geheimnisvollen Bitcoin-Schöpfer.

Craig Wright

Während Dorian Nakamoto bestritt, Satoshi Nakamoto zu sein, behauptete der australische Informatiker Craig Wright, er sei der Mann hinter dem Pseudonym.

Wright beanspruchte die Identität im Jahr 2016, nachdem das Wired Magazine im Dezember 2015 ein Profil über ihn veröffentlicht hatte. Der Artikel trug den Titel "Is Bitcoin's Creator this Unknown Australian Genius?" und basierte offenbar auf Dokumenten, die Wired zugespielt wurden.

Nick Szabo

Der Krypto-Experte Nick Szabo war ebenfalls einer der "verdächtigen Satoshis" in den Medien. Im Jahr 2015 veröffentlichte die New York Times einen Artikel mit dem Titel "Decoding the Enigma of Satoshi Nakamoto and the Birth of Bitcoin".

Es wurden Vergleiche zwischen ihm und dem mysteriösen Nakamoto gezogen, da es Ähnlichkeiten im Schreiben und in der Beschäftigung gab und Szabo einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von Bitcoin leistete.

Hal Finney

Hall Finney war schon vor dem Bitcoin-Boom ein Informatiker, Programmierer und Kryptografie-Enthusiast. Er starb 2014 im Alter von 58 Jahren, nachdem er fünf Jahre lang gegen die amyotrophe Lateralsklerose (ALS) gekämpft hatte.

Abgesehen von Nakamoto selbst war Finney Berichten zufolge die erste Person, die an der Fehlersuche und Verbesserung des Open-Source-Codes von Bitcoin gearbeitet hat. Er erhielt auch die erste Bitcoin-Transaktion im Jahr 2009 von Satoshi Nakamoto selbst.

Warum Satoshi Nakamoto wichtig ist

Die Figur "Satoshi Nakamoto" ist von Bedeutung, unabhängig davon, ob es sich um eine Person oder eine Gruppe handelt - nicht wegen seiner Identität (oder deren Fehlen), sondern wegen seines Beitrags zur größten technischen Erfindung aller Zeiten, welche sich auch in unserer Plattform wiederfindet und für Sie wie geschaffen ist. Nakamoto ebnete den Weg für die Entwicklung von Kryptowährungen, um auf die Krise von 2008 zu reagieren und ein alternatives Währungssystem zu schaffen.

 

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