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Trump verlängert den Waffenstillstand mit dem Iran – die Seeblockade bleibt bestehen

US-Präsident Donald Trump hat am 21. April 2026 den Waffenstillstand mit dem Iran verlängert. Der ursprünglich bis zum 22. April begrenzte Waffenstillstand gilt nun auf unbestimmte Zeit weiter.

Von Meinrad Müller

Trump begründete dies ausdrücklich damit, dass die iranische Führung stark zerstritten sei und mehr Zeit brauche, um einen einheitlichen Vorschlag für Verhandlungen vorzulegen. Pakistan hatte als Vermittler darum gebeten.

Die US-Seeblockade bleibt jedoch voll in Kraft. Die US-Marine kontrolliert vor allem die Straße von Hormus.

Die inneren Machtkämpfe im Iran – ein Hoffnungsschimmer für viele

Ein zentraler Punkt, den Trump und Experten betonen: Das iranische Regime ist tief gespalten. Nach dem Tod des alten Obersten Führers Ali Khamenei im Februar 2026 und den schweren US- und israelischen Angriffen sind die alten Machtstrukturen zerbrochen.

Es gibt offene Streitigkeiten zwischen:

- der religiösen Führung (den Geistlichen),

- der Revolutionsgarde (dem mächtigen militärischen Arm des Regimes) und

- den eher politischen Kräften in der Regierung.

In den letzten Tagen gab es widersprüchliche Aussagen zur Blockade in der Straße von Hormus und zu möglichen Verhandlungen mit den USA. Hardliner in der Revolutionsgarde drängen auf harte Konfrontation, während andere Teile der Führung offenbar zu Verhandlungen bereit wären. Die Revolutionsgarde scheint derzeit die Oberhand zu haben und blockiert Kompromisse. Experten sprechen von „tiefen Rissen“ und einem Regime, das Schwierigkeiten hat, einheitlich zu handeln.

Genau diese Zerstrittenheit ist für viele Beobachter ein Hoffnungsschimmer. Solche inneren Kämpfe haben in der Vergangenheit tyrannische Systeme von innen geschwächt und manchmal sogar zu ihrem Zusammenbruch beigetragen. Trump nutzt genau diese Lage als Begründung für die Verlängerung des Waffenstillstands: Er gibt der zerstrittenen Führung Zeit und hält gleichzeitig den Druck aufrecht.

Was sagen die Militärexperten?

Trump lobte auf seiner Plattform Truth Social einen Auftritt des Nahost-Experten Jim Hanson (ehemaliger Offizier der US-Spezialkräfte) in einer politischen Sendung auf Fox News. Trump schrieb sinngemäß: „Großartige Erklärung, warum die USA gewinnen.“

Hanson erklärte die Lage so (stark zusammengefasst):

- Die inneren Machtkämpfe schwächen das Regime erheblich. Solche Streitigkeiten sind oft der Anfang vom Ende tyrannischer Systeme.

- Das iranische Regime verliere rasch Geld. Es könne sein Öl praktisch nicht mehr verkaufen. Das neu geförderte Öl werde stattdessen in Speichertanks geleitet. Sobald diese Tanks voll sind, müsse die Förderung gedrosselt oder teilweise eingestellt werden.

Meinrad Müllers Blog: www.info333.de/p

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