Marks & Spencer bleiben fürs erste im FTSE 100

Wie den meisten bekannt, werden zum Ende jedes Quartals die Leistungen der einzelnen Aktien eines Indexes bewertet.

Die Firmen können, je nach Umsatz Gewinn, dabei auf- und absteigen. Mitte des Jahres gab es zwischen dem 2. und 3. Quartals des Jahres deutliche Verschiebungen im wichtigsten britischen Index. Während Ocado und GVC in den FTSE 100 aufstiegen, mussten G4s und Mediclinic in den zweitwichtigsten britischen Index, den FTSE 250 absteigen.

Kurz bevor es zu der Entscheidung kam, welche Aktie aufgenommen und welche entlassen wird, rechneten viele Experten damit, dass Marks & Spencer (M&S) den FTSE100 verlassen müsse. Die Zahlen des Unternehmens waren nicht sehr gut und der Umsatz ging stetig zurück. Als dann bekannt wurde, dass M&S den Index hält, waren viele überrascht. Laith Khalaf, einer der Chefanalysten bei Hargreaves Lansdown, sagte, dass M&S mit Ach und Krach im wichtigsten Index blieb. Grund dafür seien die Ausführungen vom Chef der Firma, Stevie Rowe, sowie der positive Ausblick in die Zukunft. Er verspricht dabei eine Transformation des Unternehmens, wobei er aber auch sagte, dass ein langer Weg vor der Firma liegt. Disruptive Technologien und Innovationen, die den Markt stetig wandeln, machen den Weg aus der Krise zwar nicht einfach, allerdings setzt das Management auf einer nachhaltigen Lösung und sind durchaus positiv.

Weniger Glück hatten die Firmen G4S und Mediclinic. Beide sind seit Sommer nicht mehr im höchsten britischen Index vertreten. G4S als Sicherheitsunternehmen und Mediclinic als Gruppe von privaten Krankenhäusern konnten ihre Ziele nicht erreichen und mussten für aufstrebende Unternehmen Platz machen. Sie wurden durch die Firmen Ocado und GVC ersetzt. Bei Ocado handelt es sich um einen britischen Onlinesupermarkt, deren Aktie im ersten Halbjahr 2018 um 40 Prozentpunkte zulegen konnte. Diese starke Kursbewegung entstand, als bekannt wurde, dass Ocado einen Deal mit US-Lebensmittelriesen Kroger abschließen konnte. Weiterer Neuling ist das Unternehmen GVC. GVC Holdings operiert in der Onlinegaming- und Wettbranche. Bekannte Tochterunternehmen sind unter anderem bwin, Sportingbet und Partypoker.

Zwar sind diese Verschiebungen in beide Richtungen möglich und man sollte nicht davon ausgehen, dass die neuen Mitglieder im FTSE100 direkt durchstarten oder absteigen, allerdings wurde in der Vergangenheit beobachtet, dass der Aufstieg in den höchsten britischen Aktienindex keine großen Auswirkungen auf den Kursverlauf hat. Die Ocado Aktie hat als Beispiel seit dem Höchststand im Juli dieses Jahres ein Drittel des Wertes verloren. Da der Verlauf des Papieres von GVC Holdings einen ähnlichen Kursverlauf aufzeigt, ist dies wohl mit der Gesamtlage des Marktes zu erklären.

 

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