----

ARD will neuen TV-Kanal

Weil die Zwangsgebühren kräfitg sprudeln, will die ARD einen neuen TV-Kanal eröffnen. - Klöckner zu ARD/ZDF: Angebot des KiKa erweitern und auf neuen Jugendkanal verzichten.

 

 
In der Debatte um einen Jugendkanal von ARD und ZDF unterbreitet die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Medien der Fraktionsvorsitzenden-Konferenz von CDU und CSU, Julia Klöckner, einen neuen Vorschlag. In einem Gastbeitrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z./Freitagsausgabe) rät sie, auf einen vollständigen neuen Sender zu verzichten und stattdessen „eine abendliche ,Jugendkanal‘-Schiene ab  zwanzig Uhr im Kinderkanal KiKa“ zu integrieren. Das sei „weniger teuer als ein eigener Kanal, zum anderen könnte auf bestehende Strukturen aufgebaut werden“. 

Außerdem, so Klöckner, „sollten die Möglichkeiten des Netzes ausgeschöpft werden: Ein Internet-Portal mit den jugendaffinen Inhalten aus Radio und Fernsehen der öffentlich-rechtlichen Sender“ könnte die „Jugendkanal“-Schiene sinnvoll ergänzen. Daneben gelte es, schreibt Klöckner in der F.A.Z., „die Möglichkeiten von Social-Media auszuschöpfen“. Man habe „genügend Spielraum, um ein zielgruppengerechtes Fernsehprogramm ab zwanzig Uhr und ein modernes Internet-Portal zu konzipieren, ohne die anscheinend beträchtlichen Investitionen in eigene Strukturen und einen neuen Sender – dessen tatsächliche Akzeptanz beim jugendlichen Publikum zudem ungewiss ist.“

Beim Angebot der öffentlich-rechtlichen Sender im Internet solle man darüber nachdenken, ob es „noch zeitgemäß ist“, dass diese einer zeitlichen Beschränkung unterliegen. „Gerade bei jüngeren Menschen“ stoße die Regelung auf Unverständnis: „Schließlich habe man für das Programm bereits gezahlt.“  Ziel könne es sein, „alle Eigenproduktionen der Sender im Netz zugänglich zu machen“, schreibt Julia Klöckner in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Was die Digitalkanäle von ARD und ZDF insgesamt angeht, welche die Bundesländer von zurzeit sechs auf drei reduzieren wollen, schlägt Klöckner in der F.A.Z. vor, dass das ZDF neben ZDFkultur auch auf ZDFinfo verzichtet und dessen Angebot in ZDFneo integriert: „Aus dem Familienkanal ZDFneo würde mit altersgerechten Nachrichten ein zweites ZDF-Vollprogramm für eine jüngere Zielgruppe.“ Um die „Programmfamilie ZDF“ zu ergänzen, könnte der Ereigniskanal Phoenix dem ZDF zugeordnet werden.

Die ARD sollte derweil „,tagesschau24‘ ins Netz ziehen inklusive einer entsprechenden App und diese rundum aufbauen zu einem Internet-Nachrichtenkanal.“ Die dritten Programmen der ARD sollten noch stärker den „länderspezifische Auftrag in den Fokus rücken nach dem Motto „Radikal Regional“.“ Die Gemeinschaftskanäle Arte und 3sat sollten, so Klöckner in der F.A.Z., „zunächst erhalten bleiben. Oder wir wagen gleich den nächsten Schritt: den Ausbau beider Sender zu einem europäischen Kultursender, mit weiteren europäischen Ländern in einem Boot. Wie die Zuordnung der Sender innerhalb der ARD erfolgt, ist dabei zweitrangig, solange eine gerechte Aufgabenteilung im föderalen System erfolgt.“

Die Ministerpräsidenten der Bundesländer wollen über die Zukunft der Digitalkanäle von ARD und ZDF in diesem Herbst beraten. Ihre Zahl soll von sechs auf drei reduziert werden. Die ARD plädiert für einen gemeinsamen Jugendkanal, das ZDF sieht den Plan aus Kostengründen reserviert und legt vor allem Wert auf das für ein jüngeres Publikum gedachte Angebot von ZDFneo.

Wandere aus, solange es noch geht!

Videos:

-
Loading...
-
Wikifolios
Börsen News
Bitcoin Live

Bitcoin-Kurs (Bitcoin/Euro)

BTC/EUR (Bitcoin / Euro) Währung Chart Bitcoin + Ethereum kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
12QcrfGYrkQHKCqo3dsUJsTJeiJqfnLnA9

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

WERBEN auf MMnews
Banner + Textanzeigen
Anfragen hier.

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2017 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.