EU Solar Riesenfabrik

Europas Solarbranche erwägt Bau einer Riesenfabrik. Erfüllt sie die Erwartung der Investoren, soll die Großfabrik voraussichtlich in der deutsch-französischen Grenzregion auf französischer Seite in Bau gehen und spätestens 2018 den Weltmarkt mit Solaranlagen beliefern.

 

Im Kampf gegen die Vormacht Chinas auf dem internationalen Solarmarkt wollen europäische Institute und Unternehmen offenbar in die Offensive gehen: Ein von mehreren Forschungsinstituten angeführtes Konsortium lotet laut "Süddeutscher Zeitung" den Bau einer europäischen Riesenfabrik für Solarmodule aus. Gehen die Pläne auf, soll der SZ zufolge bei Freiburg Anfang 2015 eine Pilotanlage die Produktion aufnehmen.

Erfüllt sie die Erwartung der Investoren, soll die Großfabrik voraussichtlich in der deutsch-französischen Grenzregion auf französischer Seite in Bau gehen und spätestens 2018 den Weltmarkt mit Solaranlagen beliefern, heißt es weiter. Zu den Instituten, die die Pläne vorantreiben, gehören demnach das größte Solarforschungsinstitut der Welt, das Fraunhofer ISE in Freiburg und das französische Forschungsinstitut INES in Le Bourget-du-Lac.

Eine vom Bundesland Baden-Württemberg geförderte Machbarkeitsstudie für die so genannte X-GW-Fabrik kommt zu dem Schluss: Die Produktionskosten könne "circa 20 Prozent unter dem aktuellen Niveau liegen". Weiter heißt es: "Hiesige Forschungsinstitute, Maschinenhersteller und Materiallieferanten für die Solarindustrie sind nach wie vor technologisch global führend." Ohne enge Zusammenarbeit in Europa seien ihre Unabhängigkeit und ihre europäischen Standorte jedoch gefährdet, warnen die Autoren. "Wir wollen beweisen, dass der Zug für Europas Solarbranche noch nicht abgefahren ist", sagte ISE-Chef Eicke Weber.

Ob sich die Pläne durchsetzen, ist jedoch offen. Gespräche über die Finanzierung der Pilotanlage gehen der Zeitung zufolge in die entscheidende Phase. Das Projekt hat auch die Bundesregierung beschäftigt. "Ein Unternehmen europäischer Dimension in der Photovoltaik wäre grundsätzlich begrüßenswert", teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit - es hätten "bezüglich des Projekts Kontakte zum Wirtschaftsministerium stattgefunden". Die Förderung etwa einer Demonstrations- und Pilotphase sei möglich. Letztlich aber hingen die Erfolgsaus sichten davon ab, ob Investoren bereit seien, sich einzubringen.

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