Gold: Zentralbanken wollen nicht verkaufen

Europäische Zentralbanken einigen sich auf neues Goldabkommen. Sie bekräftigen darin, in näherer Zukunft keine größeren Mengen Gold veräußern zu wollen, verzichten aber anders als bisher auf eine explizite Höchstgrenze. Diese betrug bislang 400 Tonnen pro Jahr.

 

Von Commerzbank Commodity Research

Der World Gold Council (WGC) hat heute seinen vierteljährlichen Bericht zu Goldnachfrage und -angebot für das erste Quartal 2014 veröffentlicht. Während sich die Nachfrage mit 1.074,5 Tonnen gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert zeigte, kam es zu erheblichen Verschiebungen bei der Zusammensetzung: Die physische Nachfrage nach Barren und Münzen ist um fast 40% eingebrochen, während die rekordhohen ETF-Abflüsse des Vorjahres zum Halt gekommen sind.

Ebenfalls leicht zurückgegangen sind die industrielle Nachfrage sowie die der Zentralbanken, während die Schmucknachfrage marginal zulegen konnte. Darüber hinaus hat sich die Nachfrageverschiebung in Richtung Indien und China, die vor allem im letzten Jahr aufgrund des massiven Preisrückgangs stark ausgeprägt war, etwas abgeschwächt:

In China fiel die Verbrauchernachfrage um 18% und in Indien sogar um 26%. Beides war auf eine deutlich niedrigerer Nachfrage nach Münzen und Barren zurückzuführen. Nichtsdestotrotz rechnet der WGC für das laufende Jahr insgesamt für beide Länder mit einer gegenüber dem Rekordjahr 2013 relativ stabilen Nachfrage.

Gestern wurde von den europäischen Zentralbanken ein Nachfolgeabkommen für das im September auslaufende dritte Zentralbank-Goldabkommen (CBGA III) vereinbart. Die unterzeichnenden Zentralbanken bekräftigen darin, in näherer Zukunft keine größeren Mengen Gold veräußern zu wollen, verzichten aber anders als bisher auf eine explizite Höchstgrenze. Diese betrug bislang 400 Tonnen pro Jahr.

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