Banken-Stresstest: Wer fällt durch?

Der Banken-Stesstest soll die Euro-Zone stabilisieren. Doch nun gerät der Test in die Kritik: Er könnte zu schwierig und für manche Institute problematisch sein. Commerzbank räumt ein: EZB-Stresstest wird stressig.

 

Das österreichische EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny fürchtet beim anstehenden Banken-Stresstest zu harte Vorgaben der künftigen Aufsichtsbehörde. "Der Test wird sehr streng, vielleicht sogar zu streng", sagte der Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) der "Süddeutschen Zeitung" (Montag).

Zuvor hatte bereits die Commerzbank mitgeteilt, dass der Stresstest der EZB nun offenbar doch Kopfzerbrechen bereitet: Die Hürden beim anstehenden Stresstest hätten die Banken nach Auffassung der Commerzbank überrascht. “Die Annahmen im Stresstest sind fordernder als die Branche gedacht hätte”, sagte Finanzvorstand Stephan Engels am Mittwoch vor Analysten. “Aber wir fühlen uns gut vorbereitet, um die Prüfung zu bestehen.”

Nowotny: "Meine Befürchtung ist, dass die EZB in dem Ehrgeiz, es besonders gut machen zu wollen, sehr weit über das hinausgeht, was die USA gemacht haben." Dies könne zu Übertreibungen führen.

Die EZB wende nach seinem Eindruck bei Ermessensentscheidungen grundsätzlich die schärferen Regeln an. Für die österreichischen Banken sieht Nowotny jedoch keine Probleme. Es gebe "keine Wackelkandidaten", betonte der EZB-Vertreter.

Die Banken müssen sich derzeit einem Bilanzcheck und anschließend einem Stresstest unterziehen. Ergebnisse sollen rechtzeitig zum Start der neuen europäischen Bankenaufsicht unter Führung der Europäischen Zentralbank (EZB) am 4. November veröffentlicht werden. Beim Stresstest müssen sich 124 europäische Bankkonzerne beweisen, darunter 23 deutsche.

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