Zeitbome tickt weiter

Das Spiel auf Zeit geht weiter - und die Zeitbomben ticken damit weiter!  Pyrrhussieg von Obama. US-Haushaltsstreit verschoben. Chinesische Rating-Agentur stuft US-Anleihen herab. Google mit Rekordgewinn. Yandex besser als Facebook. Moskauer Börse aufwärts.

 

von Andreas Männicke

Beim Fußball werden die Mannschaften ausgepfiffen, die ein Unentschieden mit belanglosem Ball Hin– und Her-Geschiebe ohne erkennbaren Tordrang  über die Zeit retten wollen. Die Börsen freuten sich aber über das „Spiel auf Zeit“, das sich die USA nun einräumen. Die Demokraten und Republikaner einigten sich in letzter Minute kurz vor Spielabbruch einstimmig im Senat und durch mehrheitlichen Beschluss im US-Kongress, dass es einen Übergangshaushalt bis zum 15. Januar 2014 gibt und die Schuldengrenze wurde zunächst auch nur bis zum 7. Februar 2014 leicht erhöht.

 

Damit wurde die USA zwar vor der Zahlungsunfähigkeit bewahrt, aber der nervenaufreibende Machtpoker zwischen Demokraten und Republikaner geht damit schon kurz vor Weihnachten in eine neue Runde, was Obama eigentlich vermeiden wollte. Es handelt sich also, wenn überhaupt nur um einen Pyrrhussieg Obamas, was den USA bisher nach S&P 24 Mrd. USD kostete.  Immerhin dürfen sich jetzt zumindest Hunderttausende von US-Staatsbediensteten auf die Weihnachtsgans freuen, die diesmal aber wohl nicht so fett sein wird, da dann schon wieder zu Weihnachten zwischen den zerstrittenen Demokraten und Republikanern um ihre Arbeit gefeilscht wird.   Die dafür hauptsächlich verantwortliche Tea Party, also der rechte Teil der Republikaner,  verliert indessen in den USA immer mehr an Ansehen. Welche Zeitbomben dies im Einzelnen sind, können sie jetzt in meinem Blog unter www.andreas-maennicke.de nachlesen oder indem sie sich das neuen Video unter dem Kanal EastStockTV bei www.youtube.com runterladen,

 

Da es aber zu keiner Zahlungsunfähigkeit der USA kam, zu keinem Tapering der FED kam, zu keinem Militärschlag gegen Syrien oder noch schlimmer den Iran kam, haben wir auch in der letzten Wochen neuen Allzeit-Hochs beim DAX mit  8852 Indexpunkte erlebt, so dass die 9000-er Marke nicht weit ist. Auch der Dow Jones erholte sich nach der von mir angekündigten Korrektur von 14.800 auf fast 15.400 Indexpunkte. Nachdem ein „black swan“ in den USA  in letzter Minute vermieden wurde, schauen nun alle auf die Ergebnisse der US-Berichtsaison und hier erwarte ich überwiegend gute Unternehmensdaten. So konnte Google den Quartalsgewinn auf mehr als 3 Mrd. USD steigern,- ein Drittel mehr als im Vorjahr -, was zu einem Kursprung von 11% auf das neue Allzeit-Hoch von 728 € an deutschen Börsen  bzw. 1011 USD (+13%) an der NASDAQ am Freitag führte. Damit stieg der Kurs von Google seit Börsengang schon über 700%. Der russische RTS-Index stieg am 18. Oktober  um 1,51% auf  1517 Indexpunkte, wobei die Suchmaschine Yandex sogar ein neues Allzeit-Hoch mit 30,11 € (+5%) erreichte.

 

Yandex ist mit einem Marktanteil von über 60% bei Suchmaschinen klarer Marktführer in Russland noch vor Google.  Yandex war auch einer der „Aktien des Monats“ des Börsenbriefen EAST STOCK TRENDS aus dem August 2013. Seitdem ist die Aktie schon um 25% gestiegen. Die Aktie wurde aber auch schon im Juni 2012 bei Kursen um 15 € zum Kauf empfohlen, so dass sich die Aktie im Kurs schon verdoppelte. Es muss also nicht immer ein Facebook sein. Seit Juni 2012 konnte Yandex übrigens Facebook klar outperformen, obwohl auch Facebook in den letzten Monaten von 25 auf über 54 USD sich mehr als verdoppeln konnte. In Russland wurde die  5-jährige Haftstrafe  des oppositionellen Rechtsanwalts und Putin-Gegners Alexei Nawalny im Berufungsverfahren  zur Überraschung aller zur Bewährung ausgesetzt. Aber auch in Russland bildet sich allmählich eine Opposition, obwohl Nawalny jetzt kein politisches Mandat mehr ausüben darf.

 

Einige Aktien im Muster-Depot des EAST STOCK TRENDS wie Magnit (>1200%) und Bank of Georgia (>1500%) konnten sogar seit Erstempfehlung in 2009 sich mehr als verzehnfachen. Aussichtsreich sind jetzt auch russische Stahl- und Goldaktien als Turnaround-Kandidaten. Sehr positiv entwickelten sich auch die Warschauer Börse sowie einige baltische Aktien. Die Börse Sofia bleibt aber der Outperformer auch gegenüber dem DAX mit einem Plus von 33%, wobei auch die Kurse in Rumänien zuletzt stark anstiegen.  was Sie mit Osteuropa-Zertifikaten ausnutzen können Welche Erholungschancen Sie in Russland und Osteuropa haben und welche Auswirkungen die temporäre US-Pleite  auf die Börsen haben wird, können Sie nachlesen im monatlich erscheinenden Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (Probe-Abo mit 3 Ausgaben für nur 15 €, siehe www.eaststock.de), der am 1. Oktober erschien. Beachten Sie bitte auch die dort angegeben Chartgrenzen.

www.eaststock.de

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