Fed beschleunigt Notenpresse

Fed belässt Leitzins auf Rekordtief. Wie die Privatbank am Dienstag mitteilte, sollen die Zinsen für die nächsten zwei Jahre "extrem niedrig" bleiben. Zu der Frage, ob die Notenbank Staatsanleihen kaufen werde, gab es keine Infos. Auch  zu QE3 keine Antwort.

 

Die US-Notenbank Fed belässt den Leitzins weiterhin auf dem Rekordtief von 0,0 bis 0,25 Prozent. Wie die Fed in einem offiziellen Statement am Dienstag mitteilte, sollen die Zinsen für die nächsten zwei Jahre "extrem niedrig" bleiben. Der jetzige Zinssatz gilt bereits seit Dezember 2008.
 
Zu der Frage, ob die Notenbank Staatsanleihen kaufen werde, gab es keine Informationen.  Auch zu QE3  gab es keine Hinweise. Der Markt interpretierte das Verhalten jedoch so, als wenn die Fed die Geldhähne dennoch in Zukunft aufdrehen wird.
 
Die Ankündigung der Federal Reserve war an den Aktienmärkten mit Spannung erwartet worden. Der Dow sprang um 4% nach oben und zog die anderen Weltbörsen mit, so auch den DAX, der nachbörsilich wieder bei 6000 notierte.
 
Dow Jones Reaktion anch Fed Statement (+3,97%):
 
 
 
Das Fed Statement vom 9. August 2011
 
Board of Governors of the Federal Reserve System

Release Date: August 9, 2011

For immediate release

Information received since the Federal Open Market Committee met in June indicates that economic growth so far this year has been considerably slower than the Committee had expected.  Indicators suggest a deterioration in overall labor market conditions in recent months, and the unemployment rate has moved up.  Household spending has flattened out, investment in nonresidential structures is still weak, and the housing sector remains depressed.  However, business investment in equipment and software continues to expand.  Temporary factors, including the damping effect of higher food and energy prices on consumer purchasing power and spending as well as supply chain disruptions associated with the tragic events in Japan, appear to account for only some of the recent weakness in economic activity.  Inflation picked up earlier in the year, mainly reflecting higher prices for some commodities and imported goods, as well as the supply chain disruptions.  More recently, inflation has moderated as prices of energy and some commodities have declined from their earlier peaks.  Longer-term inflation expectations have remained stable.

Consistent with its statutory mandate, the Committee seeks to foster maximum employment and price stability.  The Committee now expects a somewhat slower pace of recovery over coming quarters than it did at the time of the previous meeting and anticipates that the unemployment rate will decline only gradually toward levels that the Committee judges to be consistent with its dual mandate.  Moreover, downside risks to the economic outlook have increased. The Committee also anticipates that inflation will settle, over coming quarters, at levels at or below those consistent with the Committee's dual mandate as the effects of past energy and other commodity price increases dissipate further.  However, the Committee will continue to pay close attention to the evolution of inflation and inflation expectations.

To promote the ongoing economic recovery and to help ensure that inflation, over time, is at levels consistent with its mandate, the Committee decided today to keep the target range for the federal funds rate at 0 to 1/4 percent.  The Committee currently anticipates that economic conditions--including low rates of resource utilization and a subdued outlook for inflation over the medium run--are likely to warrant exceptionally low levels for the federal funds rate at least through mid-2013.  The Committee also will maintain its existing policy of reinvesting principal payments from its securities holdings.  The Committee will regularly review the size and composition of its securities holdings and is prepared to adjust those holdings as appropriate.

The Committee discussed the range of policy tools available to promote a stronger economic recovery in a context of price stability.  It will continue to assess the economic outlook in light of incoming information and is prepared to employ these tools as appropriate.

Voting for the FOMC monetary policy action were: Ben S. Bernanke, Chairman; William C. Dudley, Vice Chairman; Elizabeth A. Duke; Charles L. Evans; Sarah Bloom Raskin; Daniel K. Tarullo; and Janet L. Yellen.

Voting against the action were: Richard W. Fisher, Narayana Kocherlakota, and Charles I. Plosser, who would have preferred to continue to describe economic conditions as likely to warrant exceptionally low levels for the federal funds rate for an extended period.

 
 

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