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Internationale Pressestimmen zu Trump

Die internationale Presse kritisiert Trumps Wutausbruch scharf. US-Präsident Donald Trump hat mit einem derben Beitrag auf Truth Social am Ostersonntag weltweit Empörung ausgelöst. In dem Post nannte er die iranische Führung „verrückte Bastarde“.

Von Meinrad Müller

Trump drohte mit Angriffen auf Kraftwerke und Brücken, falls die Straße von Hormus nicht bis Dienstag geöffnet werde. Den Beitrag beendete er ironisch mit den Worten „Gelobt sei Allah“.

Die Reaktionen der internationalen Medien fallen deutlich aus. Viele sprechen von einem unzurechnungsfähigen Wutausbruch.

- France 24 / AFP (französische Nachrichtenagentur und TV-Sender): „Trump lieferte einen vulgären Angriff auf den Iran, der heftige Kritik im Kongress und weit darüber hinaus auslöste … besonders an einem christlichen Feiertag sorgte der Beitrag für Aufsehen.“

- The Guardian (britische Qualitätszeitung): „Der Präsident der Vereinigten Staaten rast wie ein unzurechnungsfähiger Verrückter durch die sozialen Medien … Er droht mit möglichen Kriegsverbrechen.“

- The Straits Times (führende englischsprachige Tageszeitung aus Singapur): „Auch wenn der republikanische Präsident für seine direkte Sprache bekannt ist, sorgte der Beitrag … besonders an einem christlichen Feiertag für hochgezogene Augenbrauen.“

- OnePath Network (australisches Mediennetzwerk mit Fokus auf Nahost-Themen): „Trumps ungezügelter Osterbeitrag verhöhnt den Islam und droht mit Kriegsverbrechen gegen den Iran … erratisch und brandgefährlich … setzt einen gefährlichen Präzedenzfall.“

- Newsweek (US-amerikanisches Nachrichtenmagazin): „Trumps vulgärer Iran-Beitrag löst Alarm aus: ‚Ein tief kranker Mann‘.“

- Huffington Post (US-amerikanisches Online-Medium): „Trump veröffentlichte eine fluchbeladene, verrückte Drohung gegen den Iran.“

- BBC (britischer öffentlich-rechtlicher Sender): Berichtet über die „fluchbeladene Nachricht“ und die sofortige Kritik an möglichen Verletzungen des humanitären Völkerrechts.

- Mother Jones (US-amerikanisches linkes Magazin): „Trump feiert mit einer bizarr vulgären Osterbotschaft Kriegsverbrechen gegen den Iran.“

- South China Morning Post (führende englischsprachige Zeitung aus Hongkong/China): „Trumps Haltung war ‚komplett und völlig unzurechnungsfähig‘.“

- Der Spiegel (deutsches Nachrichtenmagazin): „Mit rüden Worten hat Donald Trump seiner Forderung an Iran auch mit Beleidigungen Nachdruck verliehen … ‚ihr verrückten Bastarde‘.“

- The Advocate (US-amerikanisches Nachrichtenportal): „Trumps derbe Iran-Drohung weckt schwere Bedenken wegen möglicher Kriegsverbrechen … signalisiert unrechtmäßige Absicht.“

- Amnesty International (internationale Menschenrechtsorganisation, zitiert in vielen Medien): „Was für eine widerliche Botschaft. Iranische Zivilisten werden als Erste unter der Zerstörung von Kraftwerken und Brücken leiden.“

- Washington Post (US-amerikanische Qualitätszeitung): Experten warnen, dass Angriffe auf zivile Infrastruktur Kriegsverbrechen darstellen könnten.

- New York Times (US-amerikanische Qualitätszeitung): „Trump schwelgt in Drohungen, Kriegsverbrechen im Iran zu begehen.“

- CAIR – Council on American-Islamic Relations (US-amerikanische muslimische Bürgerrechtsorganisation): „Trumps derangierte Verhöhnung des Islam und seine Drohungen gegen zivile Infrastruktur sind rücksichtslos und gefährlich.“

- Daily Mail / Mirror (britische Boulevardzeitungen): „Trump wird als ‚unzurechnungsfähig‘ bezeichnet … er ist auf ein kindisches neues Tief gesunken mit seiner Gossen-Sprache.“

- Rolling Stone (US-amerikanisches Magazin): Betont die Vulgarität und das Ostertiming als besonders geschmacklos.

- Reuters (internationale Nachrichtenagentur): Die Rhetorik könnte die Sicherheit von US-Truppen gefährden und das humanitäre Völkerrecht verletzen.

Kritiker befürchten, dass Drohungen gegen zivile Infrastruktur gegen das humanitäre Völkerrecht verstoßen könnten. In Europa und Asien wird zudem die Eskalationsgefahr für die Weltwirtschaft und die Ölpreise hervorgehoben.

Während Trump seine harte Linie fortsetzt, überwiegt in der internationalen Berichterstattung die Sorge: Ein Präsident, der an Ostern fluchend und spottend droht, schürt religiöse Spannungen und gefährdet die Stabilität der gesamten Region.

Meinrad Müllers Blog: www.info333.de/p

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