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Hinterhältiger SPD-Angriff auf Familien: Abschaffung Ehegattensplitting

Frontalangriff der SPD auf alle Familien. Wird Grundgesetz Artikel 6 ausgehebelt? Die Familie steht dort unter besonderen Schutz der staatlichen Ordnung. Das will die SPD zerstören, indem sie den Ehegatten brachial in die Tasche greift.

Von Meinrad Müller

Die größte Familien-Abzocke seit Langem

Bislang wurden beide Einkommen eines Ehepaares einfach zusammenaddiert und dann durch zwei geteilt (gesplittet). Doch SPD-Chef Lars Klingbeil sucht brutal nach neuen Steuerquellen, die sich leicht umsetzen lassen. Angriffsobjekt deshalb: Die Familie. Das Ehegattensplitting soll abgeschafft werden.

Das klingt technisch und harmlos. Für hunderttausende normale Familien bedeutet es jedoch eine massive versteckte Steuererhöhung und blanken Existenzdruck.

Die Rechnung, die jeden wütend macht

Nehmen wir ein ganz normales Beispiel, wie es in Deutschland hunderttausendfach vorkommt:

Ehepaar mit zwei kleinen Kindern.
Mann verdient 4.000 Euro brutto im Monat (ca. 48.000 Euro im Jahr).
Frau kümmert sich um die Kinder und verdient nichts.

Mit Ehegattensplitting:
Das Einkommen des Ehemanns wird rechnerisch halbiert, gesplittet. Das Finanzamt behandelt die Familie so, als würden beide je 2.000 Euro verdienen, mit deutlich niedrigerem Steuersatz.

Ohne Splitting:
Der Mann wird allein mit 4.000 Euro besteuert. Der Steuersatz steigt spürbar.

Szenario Netto für die Familie Verlust pro Monat
Ehegattensplitting 2.700 – 2.900 Euro
Ohne Splitting 2.300 – 2.500 Euro 300 – 400 Euro

Das sind bis zu 4.800 Euro mehr Steuern im Jahr, für dasselbe Bruttoeinkommen, ohne dass die Familie einen Cent mehr verdient hat.

Die traditionelle Familie soll sich nicht mehr lohnen

Niemand verbietet die Familie offen. Niemand sagt laut „Wir wollen die klassische Familie kaputtmachen“. Stattdessen macht man es auf die feige, hinterhältige Art: Man ändert die Regeln so lange, bis sich das Modell „ein Verdiener + Partner zu Hause bei den Kindern“ wirtschaftlich nicht mehr lohnt.

Das Ergebnis ist vorhersehbar und gewollt:

Der zweite Partner muss arbeiten gehen,– nicht aus freier Entscheidung, sondern aus purem finanziellen Zwang. Kinder kommen früher in die Kita, die Familie hat weniger Zeit füreinander, mehr Stress und am Ende deutlich weniger Geld auf dem Konto. Was als „mehr Gleichberechtigung“ und „Frauen ins Berufsleben holen“ verkauft wird, ist in Wahrheit ein Zwangssystem, das normale Familien bestraft, weil sie sich noch selbst um ihre Kinder kümmern wollen.

Meinrad Müllers Blog: www.info333.de/p

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