Merkel ging 2020 mit schlechtem Beispiel voran, jetzt sechs Jahre später tritt der große Donald der Erste in ihre Fußstapfen. Wenn Merkel sogar eine Ministerpräsidentenwahl rückgängig machen kann, dann ist die Rückgängigmachung einer roten Karte beim Fußball ein Klacks dagegen. Dann kann Donald das schon lange.
Von Meinrad Müller
Demokratie nach Gutsherrenart
Wir deutschen Superdemokraten, die der Welt beispielhaft voranschreiten wollen wie Zinnfiguren, ließen uns in Thüringen demütigen. Die Presse schwieg, sitzt sie doch im gleichen Boot der Mächtigen. Der gute Herr Kemmerich von der FDP musste den Hut nehmen. Einfach so, weil das Ergebnis der Kaiserin nicht passte. An seine Stelle trat später ein gewisser Doktorkandidat, der nur mit Hilfe der BSW seinen wackeligen Stuhl erklimmen konnte. Aber das war ja alles ganz demokratisch, oder?
Merkels Demokratie in Stein gemeißelt
„Das muss rückgängig gemacht werden“ – diesen Satz hat Angela Merkel 2020 per Telefon vom sonnigen Strand in Südafrika nach Thüringen gesandt. Dieser Geistesblitz, wie von Zeus persönlich, erschuf die „Erweiterte Deutschen Demokratie“, EDD. Deren Denkmäler tragen eingraviert für alle Zeiten diese denkwürdige Losung, ein Meilenstein deutscher Geschichte. Das war keine Willkür, das ist verantwortungsvolle Führung. Merkel hat uns gezeigt, wie echte Demokratie funktioniert: Wenn das Volk falsch wählt, korrigiert man das Ergebnis.
Trump lernt schnell von der Meisterin
Trump hat das sofort verstanden. Der Mann braucht keine Strand-Telefonate mehr. Wenn Merkel schon eine gewählte Ministerpräsidentenwahl wie ein schlecht sitzendes Jackett zurück in den Laden schicken konnte, dann kann Trump ganze Wahlen, Ergebnisse und notfalls die Fußballrealität selbst rückgängig machen. Präventiv und mit amerikanischer Gründlichkeit. Er macht es einfach früher und größer. Das ist Fortschritt.
Und jetzt Sachsen-Anhalt
Warum eigentlich bis zum 6. September 2026 warten? Wenn man das Ergebnis schon vorher kennt, kann man es doch auch vorher rückgängig machen. Ganz entspannt und ohne Stress für die Wähler. Die danken es einem später. Merkel hat uns den Weg gezeigt. Die Regierung wählt sich dann eben ein eigenes Volk, das bereits aus aller Welt gen Germanien auf dem Wege ist.




