AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

IOM: Bootsmigration nach Italien stark zurückgegangen


Bojen im Meer (Archiv), über dts NachrichtenagenturIn diesem Jahr sind bisher 91.974 illegale Einreisen in die EU festgestellt worden, ein Rückgang um 30,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Grund ist die Eindämmung der Bootsmigration nach Italien um 63 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Daten der Internationalen Organisation für Migration (IOM) mit Stand 12. August berichtet. Wie viele Beobachter kommt auch eine interne Lageanalyse der EU-Kommission zu dem Ergebnis: "Das liegt höchstwahrscheinlich an dem fortlaufenden Migrationsmanagement und Anti-Schlepper-Operationen der libyschen und tunesischen Behörden." Über diese zentrale Mittelmeerroute waren im vergangenen Jahr mit 158.000 Migranten so viele gekommen wie seit dem Extremjahr 2016 (181.000) nicht mehr. Unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, die mit dem Versprechen angetretenen war, die illegale Migration zu stoppen, hatte Italien 2023 sogar die meisten Asylanträge seiner Geschichte verzeichnet. Extrem gestiegen sind hingegen im laufenden Jahr die Überfahrten auf der besonders gefährlichen Kanaren-Route (plus 148 Prozent, 21.844) über den Atlantik aus Nordafrika.

Auch die Ostroute auf die griechischen Inseln (26.300, plus 57 Prozent) wird häufiger genutzt. Die Bootsmigration auf die kanarischen Inseln wäre ohne den Einsatz von spanischen Nationalpolizisten im Senegal und in Mauretanien, von wo die meisten Migranten abfahren, nach Ansicht Madrids noch deutlich umfangreicher. Das spanische Innenministerium teilte der Zeitung mit, durch das Vorgehen der insgesamt rund 80 Beamten gegen Schmuggler-Netzwerke in Afrika sogar 40 Prozent aller Abfahrten zu verhindern. Bereits 2023 habe man die illegale Überfahrt von 27.000 Menschen verhindert. Staatliche Seenotretter des Salvamento Maritimo gehen derweil davon aus, dass immer mehr Migranten umkommen. "Von zehn Booten kommen nur noch drei bis fünf an - auch weil die Mafia den Menschen immer weniger Treibstoff mitgibt", sagte ein Beamter der "Welt am Sonntag". Neben Bootspassagen versuchen Migranten auch auf anderen Wegen als Asylbewerber nach Europa zu gelangen und wenden dabei immer neue Tricks an. So heißt es in einem vertraulichen EU-Bericht an die Sicherheitsbehörden der Mitgliedstaaten aus dieser Woche: "Folgendes gilt es intensiv zu beobachten: Seit Juni gibt es einen extremen Anstieg der Asylanträge junger Mauretanier auf dem Flughafen Madrid-Barajas." Die Nordwestafrikaner buchten Flüge von Casablanca in Marokko nach Südamerika. "Dann nutzen sie den Zwischenstopp in Madrid, um ihre Pässe zu zerreißen und um Asyl zu bitten." Hätten im gesamten vergangenen Jahr nur 60 Mauretanier Asylanträge in Spanien gestellt, seien es allein im Juni dieses Jahres 260 gewesen. Trotz des deutlichen Rückgangs auf den Seerouten (91.974 Feststellungen bis 12. August) und damit auch bei den unerlaubten Einreisen in die EU insgesamt (inklusive der Landrouten waren es rund 113.000 laut Frontex bis Ende Juli) verharrt die Zahl der in der Union gestellten Asylanträge 2024 fast auf dem hohen Vorjahresniveau. Nur drei Prozent weniger Bewerber registrierte die EU-Asylagentur bis Ende Juli (555.000) laut einem internen Bericht.

Foto: Bojen im Meer (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.