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Umfrage: 44 Prozent der Thüringer für Koalition aus CDU und BSW


Wahlplakate mit Sahra Wagenknecht, Mario Voigt und Bodo Ramelow zur Landtagswahl in Thüringen (Archiv), über dts NachrichtenagenturSollte es rechnerisch möglich sein, sprechen sich laut einer Umfrage des Instituts Forsa 44 Prozent der Wahlberechtigten in Thüringen für eine Koalition aus CDU und BSW aus. In der Erhebung für die Sender RTL und ntv gaben 35 Prozent der Befragten an, gegen eine solche Koalition zu sein. Vom BSW selbst wollen 84 Prozent der Anhänger eine solche Koalition, bei der CDU sind 44 Prozent dafür. Auch 40 Prozent der SPD-Anhänger sehen solch eine Koalition positiv.

AfD-Sympathisanten sind mit 32 Prozent etwas zurückhaltender, als die der Linken (34 Prozent). Die meisten Gegner finden sich unter den Anhängern der Grünen mit 65 Prozent. Dass die neue Partei von Sahra Wagenknecht eine Bereicherung für die Parteienlandschaft ist, sagen 44 Prozent der befragten Wahlberechtigten aus Thüringen. Eine Zersplitterung des Parteiensystems durch das BSW befürchten ebenfalls 44 Prozent. Nach den Anhängern des BSW (86 Prozent) sehen vor allem die AfD-Anhänger (42 Prozent) und die Sympathisanten der CDU (35 Prozent) die neue Partei als Bereicherung. Ähnlich hoch wie in Thüringen fällt die Zustimmung zu einer Koalition aus CDU und BSW in Sachsen aus - sie liegt bei 42 Prozent. Vom BSW selbst wollen das dort 93 Prozent, bei der CDU sind 46 Prozent dafür. Auch 37 Prozent der SPD-Anhänger sehen solch eine Koalition positiv. AfD-Sympathisanten sind mit 31 Prozent etwas zurückhaltender, als die der Linken (35 Prozent). Insgesamt sprechen sich 37 Prozent der Befragten in Sachsen gegen diese Koalition aus. Die meisten Gegner finden sich unter den Anhängern der Grünen (63 Prozent) und bei der Linken (54 Prozent). Für die Erhebung wurden vom 7. bis 14. August 1.011 Wahlberechtigte in Thüringen befragt. In Sachsen wurden die Daten unter 1.041 Wahlberechtigten erhoben.

Foto: Wahlplakate mit Sahra Wagenknecht, Mario Voigt und Bodo Ramelow zur Landtagswahl in Thüringen (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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