AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

UN-Menschenrechtsbüro kritisiert Israels Vorgehen im Westjordanland


Vereinte Nationen (Archiv), über dts NachrichtenagenturDas UN-Menschenrechtsbüro (OHCHR) hat am Mittwoch die militärischen Aktivitäten der israelischen Sicherheitskräfte (ISF) im Westjordanland scharf kritisiert. Diese würden gegen Völkerrecht verstoßen und die Gefahr bergen, eine bereits explosive Situation weiter anzuheizen. Man sei besorgt, dass sich die Lage im Westjordanland "dramatisch verschlechtern könnte, wenn die ISF weiterhin systematisch rechtswidrige tödliche Gewalt anwenden und die von Siedlern ausgeübte Gewalt ignorieren". Das UN-Menschenrechtsbüro fordert Israel auf, "seinen völkerrechtlichen Verpflichtungen nachzukommen, das rechtswidrige Siedlungsprojekt zu beenden, die Ordnung wiederherzustellen und die Palästinenser zu schützen". Seit dem 7. Oktober und bis zum 27. August wurden dem UN-Nebenorgan zufolge im Westjordanland, einschließlich Ostjerusalem, 628 Palästinenser getötet.

Davon seien 609 Palästinenser von ISF getötet worden, elf von Siedlern und acht bei gemeinsamen Angriffen von ISF oder Siedlern. 159 von ihnen sollen bei Luftangriffen getötet worden sein. Das Menschenrechtsbüro wirft der israelischen Luftwaffe vor, am 26. August mindestens vier Luftangriffe auf das Flüchtlingslager Nur Shams in Tulkarem durchgeführt zu haben und dabei drei palästinensische Männer und zwei Jungen im Alter von 13 und 15 Jahren getötet zu haben. Die Gewalt zwischen den ISF und bewaffneten Palästinensern im Westjordanland stellt laut OHCHR keinen bewaffneten Konflikt im Sinne des humanitären Völkerrechts dar, so dass bei der Anwendung von Gewalt im Westjordanland die für die Strafverfolgung geltenden Menschenrechtsnormen und -standards eingehalten werden müssten. Der Einsatz von Luftangriffen und anderen militärischen Waffen und Taktiken durch die ISF verstoße gegen diese Normen, so das Büro des UN-Menschenrechtskommissars Volker Türk. Die völkerrechtswidrige Siedlerbewegung habe seit dem 7. Oktober "mit politischer Rückendeckung auf höchster Ebene der israelischen Regierung die Gelegenheit ergriffen", die Gewalt gegen Palästinenser zu eskalieren. Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte spricht von tätlichen Angriffen auf Palästinenser, von Brandanschlägen auf ihr Eigentum und ihre Ernten sowie davon, dass Siedler Palästinenser dazu gezwungen hätten, ihre Häuser und ihr Land zu verlassen. Seit dem 7. Oktober sei kein Siedler im Zusammenhang mit Siedlergewalt angeklagt worden, bemängelte das UN-Nebenorgan. Die israelische Armee (IDF) hatte in der Nacht zu Mittwoch mit einem größeren Einsatz im besetzten Westjordanland begonnen. Nach Militärangaben werden die Einsätze vor allem in den Städten Dschenin und Tulkarem durchgeführt. Palästinensischen Angaben zufolge wurden dabei zehn Menschen getötet. Der arabische Sender Al Jazeera sprach vom größten derartigen Militäreinsatz Israels im Norden des Westjordanlands seit über 20 Jahren.

Foto: Vereinte Nationen (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Net-Tipps
Top Videos
Podcast Max & Mross
Videos: Relax-Kanal

Kleinanzeigen:

Italien Spitzen-Balsamico
Original, der Beste, 25 Jahre
https://balsamico.shop/de/

 

WERBEN auf MMnews

 

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.