AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Autoindustrie fürchtet gesellschaftliche Folgen von Jobverlusten


Autoproduktion (Archiv), über dts NachrichtenagenturDie Präsidentin des Verbandes der deutschen Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, zeigt sich wenige Tage vor Beginn der Branchenmesse IAA in München sorgenvoll über den Abbau von Arbeitsplätzen in der Autobranche. "Wenn wir in Deutschland nun gerade unter den Autozulieferern viele Standorte in den Regionen verlieren, kommt das Land aus der Balance", sagte Müller der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). "Der Verlust von Beschäftigung und Wohlstand zieht nicht nur wirtschaftliche Konsequenzen nach sich, sondern auch gesellschaftliche." Es sei verwunderlich, dass es derzeit Überraschung gebe bei der Nachricht, dass innerhalb eines Jahres 50.000 Arbeitsplätze in der deutschen Autoindustrie verloren gegangen seien.

Schon lange habe die Automobilwirtschaft darauf hingewiesen, dass mit der Transformation zu Elektroantrieben die Wertschöpfung und die Beschäftigung sinke. "Hinzu kommen die unzureichenden Bedingungen am Standort Deutschland, die zusätzlich negativ wirken", sagte Müller. Deswegen lenkten auch deutsche Autokonzerne ihre beträchtlichen Investitionssummen zunehmend ins Ausland. "Wenn aber erst einmal im Ausland eine neue Fabrik gebaut ist, dann sind die Arbeitsplätze auf lange Zeit weg." Die VDA-Präsidentin fordert von Deutschland grundlegende Reformen zur Verbesserung der Standortbedingungen, von der EU-Kommission eine Lockerung für das 2035 geplante Verbrenner-Aus und die dazugehörenden Vorschriften zur Reduzierung der CO2-Flottenemission von Neuwagen. Diese Regeln sollten nur zu 90 Prozent gelten. "Statt das Verbrenner-Aus - das auch bei den Verbrauchern Abwehrreflexe auslöst - wie eine Monstranz vor sich herzutragen, sollte man sich in Brüssel lieber darum kümmern, wie die Klimaziele tatsächlich erreicht werden können: Ladeinfrastruktur, bessere Stromnetze, eine bessere Rohstoffversorgung und so weiter", sagte die Interessensvertreterin. Es gehe nicht darum, die strengsten Ziele der Welt zu haben, sondern darum, die besten Chancen dafür zu schaffen, dass die gewünschte Veränderung auch erreicht werden könne. Die Autoindustrie hat nach Darstellung von Müller bereits einen wichtigen Teil zur Klimawende des Autoverkehrs geleistet. "Denjenigen, die immer noch behaupten, die deutsche Autoindustrie habe die Elektromobilität verschlafen, können wir mit Fakten begegnen: Deutschland ist weltweit der zweitgrößte Produktionsstandort für Elektroautos", sagte Müller. Die Produktion an rein batterieelektrischen Autos und Plug-in-Hybriden werde 2025 wahrscheinlich auf 1,7 Millionen wachsen. Die sogenannten Flottengrenzwerte und das damit verbundene "Verbrennerverbot" sind Teil des "Fit-for-55"-Pakets der Europäischen Union, mit dem die EU von einem Pfad für eine Erderhitzung von über vier Grad Celsius auf einen Pfad umsteuerte, mit dem der Klimawandel auf etwas über zwei Grad Celsius begrenzt werden könnte. Der Internationale Gerichtshof hatte zuletzt in einem 140-seitigem Gutachten klargestellt, dass die Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze international völkerrechtlich bindend ist - und dass Staaten bei einer Überschreitung verklagt werden können.

Foto: Autoproduktion (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.