AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Importpreise im August weiter gesunken


Container (Archiv), über dts NachrichtenagenturDie Importpreise sind im August 2025 um 1,5 Prozent niedriger als im August 2024 gewesen. Im Juli und im Juni 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat jeweils bei -1,4 Prozent gelegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilt, fielen die Einfuhrpreise im August 2025 gegenüber dem Vormonat Juli 2025 um 0,5 Prozent. Die Exportpreise lagen im August 2025 um 0,5 Prozent höher als im August 2024.

Im Juli 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +0,6 Prozent gelegen, im Juni 2025 bei +0,7 Prozent. Gegenüber Juli 2025 fielen die Ausfuhrpreise um 0,1 Prozent. Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung der Importpreise im August 2025 hatte erneut der Rückgang der Preise für Energie mit -15,6 Prozent gegenüber August 2024. Gegenüber Juli 2025 fielen die Energiepreise im Durchschnitt um 5,0 Prozent. Alle Energieträger waren im August 2025 günstiger als im August 2024: Steinkohle mit -20,9 Prozent (-2,3 Prozent gegenüber Juli 2025), rohes Erdöl mit -20,5 Prozent (-2,5 Prozent gegenüber Juli 2025), Erdgas mit -13,2 Prozent (-8,0 Prozent gegenüber Juli 2025), Mineralölerzeugnisse mit -11,6 Prozent (-3,4 Prozent gegenüber Juli 2025) sowie elektrischer Strom mit -5,3 Prozent (-12,2 Prozent gegenüber Juli 2025). Ohne Berücksichtigung der Energiepreise veränderten sich die Importpreise im August 2025 gegenüber dem Vorjahresmonat und dem Vormonat nicht. Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Importpreisindex 0,6 Prozent unter dem Stand von August 2024 und 0,4 Prozent unter dem Stand von Juli 2025. Die Importpreise für Vorleistungsgüter lagen 1,0 Prozent unter denen des Vorjahresmonats (-0,1 Prozent gegenüber Juli 2025), für Investitionsgüter waren sie 0,5 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat (+0,1 Prozent gegenüber Juli 2025). Die Preise für importierte Konsumgüter (Ge- und Verbrauchsgüter) waren im August 2025 um 1,5 Prozent höher als im Vorjahr. Gegenüber dem Vormonat veränderten sie sich nicht. Importierte Verbrauchsgüter waren 2,0 Prozent teurer als im August 2024 (unverändert gegenüber Juli 2025), während sich importierte Gebrauchsgüter im Vorjahresvergleich um 1,1 Prozent verbilligten (+0,1 Prozent gegenüber Juli 2025). Bei den Verbrauchsgütern musste insbesondere für Nahrungsmittel mit +9,1 Prozent deutlich mehr bezahlt werden als im August 2024. Gegenüber Juli 2025 stiegen hier die Preise um 0,2 Prozent. Mehr als im August 2024 kosteten vor allem Orangensaft (+46,7 Prozent), Kaffee (geröstet oder entkoffeiniert; +39,8 Prozent), geschälte Haselnüsse (+33,7 Prozent), Rindfleisch (+30,8 Prozent), Geflügelfleisch (+29,8 Prozent), Süßwaren (ohne Dauerbackwaren; +22,5 Prozent) und Apfelsaft (+22,1 Prozent). Dagegen waren Zucker (-30,4 Prozent) und Olivenöl (-21,4 Prozent) billiger als im Vorjahresmonat. Die Preise für importierte landwirtschaftliche Güter lagen im August 2025 um 5,2 Prozent über denen des Vorjahresmonats und 1,4 Prozent über denen von Juli 2025. Insbesondere Rohkaffee war deutlich teurer als vor einem Jahr (+40,3 Prozent), gegenüber dem Vormonat stiegen die Rohkaffeepreise um 14,2 Prozent. Mehr als vor einem Jahr kosteten auch Speisezwiebeln (+42,3 Prozent). Sie wurden aber im Vormonatsvergleich 9,0 Prozent preiswerter. Dagegen lagen unter anderem die Preise für importierte Avocados im Durchschnitt 22,4 Prozent unter denen des Vorjahres (-2,9 Prozent gegenüber Juli 2025). Lebende Schweine waren 4,0 Prozent billiger als im August 2024 (-4,8 Prozent gegenüber Juli 2025). Bei der Ausfuhr hatten im August 2025 die Preissteigerungen bei Konsum- und Investitionsgütern den größten Einfluss auf die Preisentwicklung. Exportierte Konsumgüter waren 1,8 Prozent teurer als im August 2024 (+0,1 Prozent gegenüber Juli 2025). Die Preise für Verbrauchsgüter lagen 1,8 Prozent über denen des Vorjahres, Gebrauchsgüter waren 1,6 Prozent teurer als im August 2024. Wie auch bei den Einfuhren, waren bei den exportierten Verbrauchsgütern Nahrungsmittel im Durchschnitt deutlich teurer als im Vorjahresmonat (+6,3 Prozent). Insbesondere Kaffee (entkoffeiniert oder geröstet) wurde zu 50,1 Prozent höheren Preisen exportiert als im August 2024 (+2,6 Prozent gegenüber Juli 2025). Dagegen waren Zuckerexporte deutlich billiger als vor einem Jahr (-29,1 Prozent). Ausgeführte Investitionsgüter verteuerten sich um 0,4 Prozent gegenüber August 2024, gegenüber dem Vormonat blieb das Preisniveau hier unverändert. Die Preise für exportierte Vorleistungsgüter stiegen im Vorjahresvergleich leicht um 0,1 Prozent, im Vergleich zu Juli 2025 waren sie 0,1 Prozent niedriger. Dagegen wurde Energie preiswerter exportiert als im Vorjahresmonat (-4,7 Prozent). Gegenüber Juli 2025 fielen die Preise hier um 4,9 Prozent. Während Mineralölerzeugnisse 8,9 Prozent billiger waren als im Vorjahr (-2,7 Prozent gegenüber Juli 2025), lagen die Erdgaspreise 1,2 Prozent über denen des Vorjahresmonats (-5,7 Prozent gegenüber Juli 2025). Die Exporte landwirtschaftlicher Güter waren im Vorjahresvergleich 1,1 Prozent teurer. Gegenüber Juli 2025 fielen die Preise (-0,6 Prozent), so die Statistiker.

Foto: Container (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Net-Tipps
Top Videos
Podcast Max & Mross
Videos: Relax-Kanal

Kleinanzeigen:

Italien Spitzen-Balsamico
Original, der Beste, 25 Jahre
https://balsamico.shop/de/

 

WERBEN auf MMnews

 

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.