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Bahnsicherheit: Dobrindt für harte Strafen - gegen mehr Personal


Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat nach der Tötung eines Zugbegleiters in einem Regionalzug ein strenges Urteil gegen den mutmaßlichen Täter gefordert.

Dem Täter müsse man mit der "absoluten Härte des Rechtsstaats" begegnen. Er erwarte ein "hartes Urteil", sagte Dobrindt dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Er sei "erschüttert und schockiert" über die Gewalttat. Es gebe keine absolute Sicherheit. "Aber es ist auch nicht zu akzeptieren, dass solche Gewaltverbrechen stattfinden."

Ein 36-jähriger Bahnmitarbeiter war seinen Verletzungen erlegen, nachdem er in einem Regionalzug in Rheinland-Pfalz bei der Ticketkontrolle mit Faustschlägen gegen den Kopf angegriffen worden war.

Dobrindt forderte außerdem die Verschärfung des Strafrechts, um den Schutz von Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes zu verbessern. Man müsse "den strafrechtlichen Schutz von Mitarbeitern der Bahn und anderer Dienstleistungsunternehmen erhöhen", sagte er.

Auf Gewerkschaftsforderungen nach mehr Präsenz der Bundespolizei in Zügen reagierte Dobrindt zurückhaltend: "Wir haben schon heute sehr viel Polizei im Bereich der Bahn im Einsatz. Mit dem Ausbau der Bundespolizei sind die Möglichkeiten gestiegen, Präsenz zu zeigen." Der Minister verwies auf den Ausbau der Videoüberwachung. "Die Aufklärungsquote ist dadurch stark angewachsen. Dazu wirkt Videoüberwachung abschreckend. Sie soll in Bahnhöfen und Zügen noch weiter ausgebaut werden." Eine Komplettüberwachung aller Bahnhöfe und Züge sei allerdings "nicht möglich". "Die Bahn ist ein offenes System. In diesem offenen System gibt es keine Zugangsbeschränkungen wie im Flugverkehr", sagte Dobrindt.

Foto: Schweigeminute nach Tod von Zugbegleiter am 04.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

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