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Forsa: Union bleibt vor AfD - Mehrheit mit Merz unzufrieden


Die Union bleibt in der von Forsa gemessenen Wählergunst weiter knapp vor der AfD. In der wöchentlichen Erhebung für die Sender RTL und ntv kommt die Union weiter auf 26 Prozent, während die AfD unverändert auf 24 Prozent kommt.

Auch bei den anderen Parteien gab es keine Veränderungen. Die SPD kommt auf 14 Prozent, die Grünen auf 12 Prozent. Die FDP liegt bei drei Prozent, ebenso das BSW mit drei Prozent. Die Linke erzielt elf Prozent, die AfD 24 Prozent. Der Anteil der sonstigen Parteien beträgt sieben Prozent und der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt mit 25 Prozent weiterhin deutlich über dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2025 (17,9 Prozent).

Bei der politischen Kompetenz liegt die Union mit 19 Prozent weiter an der Spitze. Elf Prozent trauen der AfD am ehesten zu, die Probleme in Deutschland zu lösen. Der SPD sprechen sieben Prozent diese Kompetenz zu, den Grünen sechs Prozent und der Linken fünf Prozent. Die Hälfte der Wahlberechtigten (50 Prozent) ist der Ansicht, dass keine Partei die Probleme im Land wirksam lösen kann.

Mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sind aktuell 25 Prozent der Bundesbürger zufrieden, 73 Prozent äußern sich unzufrieden. Damit bewegen sich die Zufriedenheitswerte weiterhin auf niedrigem Niveau und schwanken seit Monaten zwischen 23 und 25 Prozent. Mehrheitlich zufrieden zeigen sich lediglich die Anhänger von CDU und CSU (65 Prozent). In allen anderen Parteianhängerschaften überwiegt deutlich die Unzufriedenheit - besonders ausgeprägt bei Anhängern der AfD (97 Prozent) und der Linken (96 Prozent).

Die Daten zu den Parteipräferenzen wurden vom 3. bis 9. März 2026 erhoben. Datenbasis: 2.502 Befragte. Zur politischen Kompetenz und zur Zufriedenheit mit der Arbeit von Merz wurden im gleichen Zeitraum 1.009 Personen befragt.

Foto: Friedrich Merz am 09.03.2026, via dts Nachrichtenagentur

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