AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

DB-Chefin gesteht Fehler bei Generalsanierung des Schienennetzes


Die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Evelyn Palla, räumt Fehler bei der Generalsanierung des Schienennetzes ein. "Es stimmt, dass wir die Störungen bislang nur um etwa 50 Prozent reduzieren konnten", sagte Palla dem "Spiegel".

"Vielleicht waren wir in der Vergangenheit auch etwas zu optimistisch." Man werde aber an der Generalsanierung festhalten. Früher habe man alle paar Wochen dieselbe Bahnstrecke teilweise oder ganz gesperrt, mit der Folge, dass immer dieselben Pendler von Sanierungsarbeiten betroffen waren. Die DB-Chefin verspricht, die Abläufe zu verbessern. "Natürlich lernen wir bei jeder Korridorsanierung dazu."

Sie reagiert damit auf Kritik an den ersten beiden Sanierungsprojekten dieser Art zwischen Frankfurt und Mannheim, sowie jenem zwischen Berlin und Hamburg, das sich zeitlich verzögert. "Unsere Projekte sind aktuell in der Tat zeitlich eng getaktet. Aber viele Sanierungen dulden leider keinen Aufschub."

Die Bahn-Chefin warb um Geduld bei den Bahnkunden. "Die heutigen Probleme sind die Folge von Entscheidungen vor 10 bis 15 Jahren, als zu wenig ins Schienennetz investiert wurde." Heute investiere die Bahn wieder deutlich mehr, aber jetzt reagiere das System genauso träge. "Wir werden die verbesserte Pünktlichkeit erst mit Zeitverzug spüren. Insgesamt wird es etwa zehn Jahre dauern, bis das Schienennetz wieder in einem guten Zustand ist."

In der Zwischenzeit kümmere sich ihr Unternehmen um Dinge, die jetzt schon bei den Menschen ankommen. "Wenn ich schon in einem verspäteten ICE sitze, sollte er zumindest sauber sein, die Toilette funktionieren und ein komplettes Sortiment im Bordbistro vorhanden sein", sagte Palla dem "Spiegel". Es sei ja nicht so, dass es bislang keine Toilette und kein Angebot im Bordbistro gegeben habe. Im Gegenteil: 98 Prozent der Toiletten würden funktionieren. "Aber wir wollen noch mal ein Schippchen drauflegen und den Service für die Kunden sichtbar verbessern."

Nach dem gewaltsamen Tod eines Zugbegleiters im Februar stellte die DB-Chefin weitere Verbesserungen bei der Sicherheit des Personals in Aussicht. Für alle Kundenbetreuer von DB Regio, die das wollten, habe man Bodycams besorgt, sagte die Vorstandsvorsitzende und frühere Regio-Chefin. Das Angebot habe die Bahn nach dem Sicherheitsgipfel auf alle Mitarbeiter mit Kundenkontakt ausgeweitet. Was noch fehle, seien Tonaufnahmen bei der Verwendung der Bodycams. "Die würden uns sehr helfen, scheitern aber bislang am Datenschutz. Da hoffe ich sehr auf Unterstützung der Politik", sagte Palla dem "Spiegel".

Im Zusammenhang mit Finanzvorständin Karin Dohm, die nach nicht mal drei Monaten ihren Posten räumen soll, wies Palla die Verantwortung von sich. "Frau Dohm ist eine erfahrene Managerin. Alles weitere ist Aufgabe und Entscheidung des Aufsichtsrates, der ich nicht vorgreifen will." Dohm stehen laut Vertrag bis zu zwei Jahresgehälter als Abfindung zu. Auf die Frage, ob Palla sich für eine Kürzung des Anspruchs einsetzen wolle, sagte sie: "Auch das liegt nicht in meiner Hand und muss der Aufsichtsrat entscheiden."

Foto: Evelyn Palla (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.