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Mehr Beschäftigte im öffentlichen Dienst


Rund 5,5 Millionen Menschen in Deutschland sind zum Stichtag 30. Juni 2025 im öffentlichen Dienst beschäftigt gewesen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mitteilte, waren das 95.100 Beschäftigte oder 1,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Damit arbeiteten 2025 rund zwölf Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland im Staatsdienst. Hohe Zuwächse waren wie bereits in den Vorjahren vor allem bei den Schulen, Hochschulen und Kindertageseinrichtungen zu verzeichnen.

Mit über einer Million Beschäftigten im Jahr 2025 sind die allgemeinbildenden und beruflichen Schulen der personalstärkste Aufgabenbereich des öffentlichen Dienstes. Neben Lehrkräften sind hier auch kommunale Beschäftigte mit Schulträgeraufgaben erfasst. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Beschäftigten bei den Schulen um 19.000 oder 1,8 Prozent auf 1.069.600. Dabei stieg die Zahl der angestellten Beschäftigten um 1.800 oder 0,5 Prozent auf 356.900 und die Zahl der Beamten um 17.200 oder 2,5 Prozent auf 712.700. Durch die Verbeamtung von Bestandslehrkräften kam es allein in Berlin zu einem starken Anstieg von Beamten an Schulen (+5.900), während die Zahl der angestellten Beschäftigten dort zurückging (-5.500).

Der seit Jahren anhaltende Personalzuwachs bei kommunalen Kindertageseinrichtungen setzte sich derweil weiter fort: Ende Juni 2025 waren dort 298.000 Personen beschäftigt und damit 7.500 oder 2,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Zuwachs ist damit geringer als in den fünf Jahren zuvor, in denen es einen starken Zuwachs von durchschnittlich 11.500 Erzieher pro Jahr gab. Langfristig betrachtet hat sich deren Zahl von 2010 bis 2025 fast verdoppelt (+96 Prozent oder +4,6 Prozent durchschnittlich pro Jahr).

Foto: Bundesagentur für Arbeit (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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