AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Schneider stellt sich im Streit um EU-Methanverordnung gegen Reiche


Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) bezieht im Streit um die EU-Methanverordnung Position gegen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU).

Schneider sagte dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe), er halte die von den Kritikern der Verordnung geforderte Verschiebung für falsch. "Ich bin es leid, so zu tun, als gäbe es das gravierende Problem der Methan-Emissionen nicht", sagte der Minister. Aufschub sei kein Pragmatismus, sondern ein "Freifahrtschein fürs Weiterso".

Reiche fordert, die nächste Umsetzungsphase der EU-Methanverordnung, die für den 1. Januar 2027 vorgesehen ist, zu verschieben. Lieferländer von Öl und Gas behaupten, sie könnten die künftigen Bedingungen der EU nicht erfüllen. Sie drohen damit, keine neuen Lieferverträge mit europäischen Importeuren abzuschließen.

Schneider sagte, wer im Zusammenhang mit der Methanverordnung von Überforderung spreche, verwechsle Bequemlichkeit mit Unmöglichkeit. Europa sei ein riesiger Markt und ein riesiger Nachfrager. "Wir haben die Macht, Standards zu setzen. Und wir sollten sie auch setzen - nicht zögern, nicht wegducken", sagte der Umweltminister.

Der SPD-Politiker hält eine von der EU-Kommission in Aussicht gestellte Kompromisslösung für ausreichend. Demnach soll die Verschärfung ab Januar 2027 zwar gelten, Sanktionen sollen aber vorerst nicht verhängt werden. Schneider sagte, über Übergänge bei Sanktionen könne man pragmatisch reden. Er ist für die Umsetzung der Verordnung in nationales Recht zuständig.

Methan ist nach Kohlendioxid (CO2) das zweitwichtigste Treibhausgas, das zur menschengemachten Erderhitzung beiträgt. Auf 100 Jahre gerechnet ist es 28-mal klimaschädlicher als CO2. Weil die Reduktion des Methanausstoßes schneller einen spürbaren Effekt hätte als die Reduktion von CO2, könnte damit Wissenschaftlern zufolge wichtige Zeit im Kampf gegen die Erderhitzung gewonnen werden. Bei der Weltklimakonferenz 2021 haben sich daher 111 Länder mit dem "Global Methane Pledge" freiwillig dazu verpflichtet, die Methanemissionen bis 2030 um mindestens 30 Prozent unter das Niveau von 2020 zu senken.

Foto: Carsten Schneider am 25.06.2026, via dts Nachrichtenagentur

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.