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Schnieder erwartet keine größeren Hitzeschäden auf Autobahnen


Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) rechnet trotz der anhaltenden Hitzewelle nicht mit größeren Schäden auf deutschen Autobahnen.

"Ich bin sehr zuversichtlich, dass Hitzeschäden auf Autobahnen kein großes Thema werden", sagte Schnieder der "Rheinischen Post" (Freitagausgaben). Die Zahl solcher Schäden sei bereits in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen.

Die sogenannten Blow-ups beträfen vor allem alte oder vorgeschädigte Betonfahrbahnen. Diese seien inzwischen durch präventive Maßnahmen oder Ersatz "sowohl in ihrer Dicke als auch in ihrer Bauweise so ausgelegt, dass solche Schäden kaum noch auftreten", erläuterte Schnieder. Zudem führe die Autobahn GmbH engmaschige Kontrollen durch, um mögliche Gefahren frühzeitig zu erkennen und Schäden schnell beseitigen zu können, sagte der Minister.

Der Deutsche Wetterdienst warnt aktuell in weiten Landesteilen vor starker, im Westen und Südwesten vor extremer Wärmebelastung. Am Freitag und am Wochenende weite sich die starke Wärmebelastung auf ganz Deutschland aus, so die Meteorologen. Vom Südwesten und Westen über die Mitte bis in den Osten gebe es vielerorts auch eine extreme Wärmebelastung. Laut Weltklimarat (IPCC) sorgt der menschengemachte Klimawandel dafür, dass Hitzewellen häufiger stattfinden und heftiger ausfallen.

Nach Angaben der Autobahn GmbH bestehen rund 70 Prozent der deutschen Autobahnen bestehen aus Asphalt, der Rest aus Beton. Asphalt kann sich bei extremer Hitze auf über 60 Grad Celsius aufheizen und dadurch seine Tragfähigkeit verlieren. Bei Beton steigt ab rund 30 Grad die Wahrscheinlichkeit von Aufwölbungen. Am Donnerstag ist bereits die A2 zwischen Burg-Ost und Burg-Zentrum wegen Hitzeschäden gesperrt worden.

Foto: Autobahn (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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