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Red Bull tot

Der Erfinder von Red Bull stirbt im Alter von 89 Jahren. Es ist allerdings nicht bekannt, ob er die übel riechende Kunstbrause selbst trank. Ansonsten wäre er wohl nicht so alt geworden. Er starb angeblich eines natürlichen Todes und nicht an einer Überdosis Red Bull mit Vodka.

 

Der thailändische Erfinder des Getränks Red Bull ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Chaleo Yoovidhya starb eines natürlichen Todes, wie staatliche Medien in Bangkok unter Berufung auf den Verband der Getränkeindustrie melden. Yoovidhya soll Schätzungen zufolge fünffacher Milliardär und laut dem US-Magazin Forbes der zweitreichste Mann Thailands gewesen sein.
 
Er entwickelte das Kult-Getränk in den 70er-Jahren, ehe er im Jahr 1984 zusammen mit dem Österreicher Dietrich Mateschitz ein Unternehmen gründete und Red Bull zu einer globalen Marke machte. Der Getränkehersteller verkaufte im Jahr 2010 über 4,2 Milliarden Dosen des Energy-Drinks.
 
 
Red Bull gesundheitsschädlich?
 
Weltweit verkauft Red Bull jährlich einige Milliarden Dosen. Doch damit könnte bald Schluss sein, denn das Getränk erhöht australischen Forschern zufolge das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls. Gerade in Verbindung mit hochprozentigem Alkohol führte Red Bull offenbar in der Vergangenheit schon zu Todesfällen.

Der Verkauf von Red Bull als normales Getränk ist in Dänemark und Norwegen verboten. Lokale Behörden haben dort das Getränk aufgrund des Inhaltsstoffes Taurin als Medikament eingestuft und empfehlen daher, vor dem Genuss einen Arzt zu konsultieren.

Personen, die mehr als 2–5 Dosen innerhalb von 24 Stunden konsumiert hatten, empfanden teilweise Symptome wie Unwohlsein, Übelkeit, Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Blähungen oder Schlaflosigkeit. Ärzte und Ernährungswissenschaftler warnen vor den Gefahren eines übermäßigen gemeinsamen Genusses von Alkohol und Koffein. Ihre Warnungen werden oft ignoriert, da Red Bull insbesondere bei intensivem Alkoholgenuss häufig als Mittel gegen Müdigkeit eingesetzt wird.

Ein Test der Zeitschrift Ökotest kam im Jahr 2007 zu dem Ergebnis, dass das Getränk zu viel Zucker, überflüssige Vitamine und problematische Inhaltsstoffe aufweist. Die Gesamtnote des Tests war Mangelhaft. Unter anderem betonte das Magazin, dass das Getränk wie die meisten Produkte seiner Klasse für Sportler ungeeignet ist, da der hohe Zuckergehalt die Flüssigkeitsaufnahme in den Körper blockiert.
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