
Russland hat einen Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Moskau des Landes verwiesen. Es handele sich um eine "symmetrische Antwort" auf eine entsprechende Entscheidung der deutschen Regierung, teilte das russische Außenministerium am Donnerstag mit.
Deutschland hatte im Januar einen als Diplomat akkreditierten Mitarbeiter der russischen Botschaft in Berlin, der in Deutschland Spionage betrieben haben soll, mit sofortiger Wirkung zur "Persona non grata" erklärt.
Russland wies diese Vorwürfe zurück. Sie entbehrten "jeglicher Grundlage" und seien "im Sinne der von den deutschen Behörden in Deutschland geschürten `Spionagehysterie` erfunden", behauptete das russische Außenministerium. Man betrachte die Maßnahmen der deutschen Seite als eine "billige Provokation", die darauf abziele, die russische diplomatische Vertretung in Deutschland zu "diskreditieren".
Foto: Kreml (Archiv), via dts Nachrichtenagentur



