AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Syrisches Außenministerium warnt Deutschland vor Abschiebungen


Die syrische Regierung hat die Bundesregierung vor umfassenden Rückführungen nach Syrien gewarnt.

"Die Rückkehr tausender Syrer nach Syrien zum jetzigen Zeitpunkt könnte die humanitäre Krise verschärfen und bedeuten, dass viele Menschen in Flüchtlingslagern leben müssen", sagte Mohammed Yaqub al-Omar, Chef der Abteilung für konsularische Angelegenheiten im syrischen Außenministerium, dem "Focus". "Allein in Nordsyrien leben weiterhin rund 1,5 Millionen Binnenflüchtlinge, die aufgrund zerstörter Wohnungen, Schulen, Straßen und mangelnder Stromversorgung in Zeltlagern untergebracht sind", so al-Omar am Rande der Eröffnung des syrischen Generalkonsulats in Bonn am Donnerstag.

Der Regierungsvertreter bat Deutschland im Hinblick auf Abschiebungen syrischer Staatsbürger um Geduld. "Wir bitten Deutschland darum, die syrischen Flüchtlinge zu verstehen und uns noch mehr Zeit zu geben für den Wiederaufbau", sagte er. Gleichzeitig zeigte er sich dankbar für die Aufnahme hunderttausender Flüchtlinge in Deutschland seit 2015. "Deutschland stand stets an der Seite der Syrer nach Ausbruch des Krieges, das wissen wir zu schätzen", sagte al-Omar. Die syrische Regierung forciere derzeit den Wiederaufbau, um anschließend seine Landsleute wieder aufnehmen zu können.

Mit dem Sturz des Assad-Regimes am 8. Dezember 2024 ist der Bürgerkrieg in Syrien offiziell beendet. Deutsche Politiker forderten zuletzt immer wieder die Abschiebung von syrischen Staatsbürgern. Erst vergangene Woche hatte Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) erklärt, dass Deutschland absehbar verlassen müsse, wer keinen dauerhaften Aufenthaltstitel hat. Im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD haben sich die Parteien auf Abschiebungen nach Syrien, angefangen mit Straftätern und sogenannten Gefährdern, geeinigt. Seit Dezember 2025 schiebt Deutschland wieder nach Syrien ab, bislang allerdings nur sehr vereinzelt.

Der Chef der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei, Nathanael Liminski (CDU), warb hingegen für eine freiwillige Ausreise. "Patriotismus ist nicht nur eine Sache für den Kopf und das Herz, sondern auch für die Hände - das gilt ganz sicher auch für viele Syrer", sagte er nach einem Gespräch mit dem syrischen Außenminister Asaad Hassan al-Schaibani dem "Focus". "Wir sollten ihnen dabei helfen, ihr eigenes Land wieder aufzubauen."

Geltendes Recht müsse durchgesetzt werden. "Wenn man das Recht auf Schutz und Asyl nicht mehr in Anspruch nehmen muss, weil man weder Krieg noch Verfolgung fürchten muss, sollte man es auch nicht mehr tun und in sein Land zurückkehren - wenn es die Umstände erlauben", so der CDU-Politiker. Liminski warnte gleichzeitig vor "populistischer Stimmungsmache auf dem Rücken von Menschen, die schon viel zu viel aushalten mussten".

Am Donnerstag eröffnete die syrische Regierung in den Liegenschaften der ehemaligen Botschaft in Bonn ein neues Generalkonsulat. Der Schritt soll insbesondere dazu beitragen, die Beziehungen zu Deutschland zu normalisieren, gleichzeitig aber auch die Botschaft in Berlin entlasten. Die war insbesondere nach Ende des Bürgerkriegs durch mehrere hundert Besucher täglich besonders stark belastet.

Foto: Flüchtlinge in einer "Zeltstadt" (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.