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Ifo-Institut senkt Wachstumsprognose wegen Nahost-Krieg


Das Münchner Ifo-Institut hat seine Wachstumsprognose angesichts des Nahost-Kriegs nach unten korrigiert. Ein kurzfristiger Energiepreisanstieg würde das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr gegenüber Vorkriegs-Schätzungen um rund 0,2 Prozentpunkte verlangsamen, sodass das Institut mit einem Wachstum von 0,8 Prozent in diesem und 1,2 Prozent im nächsten Jahr rechnet.

"Wir gehen derzeit von einem Anstieg der Inflationsrate auf knapp 2,5 Prozent aus, wenn die Öl- und Gaspreise innerhalb der nächsten Wochen wieder sinken", sage Ifo Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. Sollten die Preise für fossile Energie allerdings für einen längeren Zeitraum stark erhöht auf dem heutigen Niveau bleiben, könnte die Inflation in der Spitze bis auf knapp drei Prozent steigen. "Dies würde das Wachstum um weitere 0,2 Prozentpunkte auf nur noch 0,6 Prozent in diesem Jahr und um 0,4 Prozentpunkte auf 0,8 Prozent im kommenden Jahr bremsen."

Die deutsche Wirtschaft hatte laut Institut Ende 2025 einen Erholungskurs eingeschlagen. Darauf deute nicht nur der kräftige Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts und die Zunahme der gesamtwirtschaftlichen Kapazitätsauslastung hin, sondern auch die spürbar verbesserte Auftragslage im Baugewerbe und in der Industrie. "Ungeachtet des Energiepreisschocks dürfte sich die Erholung in Deutschland im weiteren Verlauf dieses Jahres fortsetzen, insbesondere weil staatliche Mehrausgaben für Infrastruktur, Klimaneutralität und Verteidigung ausgeweitet und zunehmend nachfragewirksam werden", so Wollmershäuser.

Die Erholung sei für Deutschland jedoch untypisch, so die Konjunkturexperten. Denn sie sei nicht durch das Exportgeschäft getragen. Im Gegenteil seien die Warenausfuhren weiter gesunken, obwohl die Wirtschaftsleistung auf den deutschen Absatzmärkten erneut zugenommen hat. Die Erholung wurde vielmehr durch inländische Impulse eingeleitet, die im Zusammenhang mit der zunehmend expansiven Ausrichtung der Fiskalpolitik stehen. So legten im vierten Quartal 2025 vor allem die staatlichen Ausrüstungsinvestitionen sowie die öffentlichen Konsumausgaben kräftig zu.

Am Arbeitsmarkt kommt die konjunkturelle Erholung mit etwas Verzögerung an. In allen Szenarien liegt die Arbeitslosenquote 2027 niedriger als 2026. "Wann hier die Trendwende kommt, hängt wiederum von der Länge der kriegerischen Auseinandersetzungen in Nahost und den damit verbundenen wirtschaftlichen Unsicherheiten ab", sagte Wollmershäuser. Auch die Zahl der Erwerbstätigen werde in diesem Jahr noch einmal sinken und erst im kommenden Jahr im Zuge der Erholung zunehmen.

Foto: Autoproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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