AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Bericht: IMK vertagt Entscheidung zu Pyrotechnik in Stadien


Die Innenministerkonferenz (IMK), die am Mittwoch in Hamburg zusammentrifft, wird offenbar vorerst keine weiteren Maßnahmen gegen Ausschreitungen in Fußballstadien treffen. Das geht aus der Beschlussvorlage hervor, über die der "Spiegel" berichtet. Demnach soll das Thema Pyrotechnik auf die kommende Herbstkonferenz verschoben werden.

Daran änderten auch die Vorgänge beim DFB-Pokalfinale im Mai nichts, das wegen gezündeter Bengalos auf den Rängen für fünf Minuten unterbrochen werden musste. Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) kritisierte im "Spiegel", dass der Schiedsrichter das Endspiel nicht abgebrochen hatte. Er wäre für den Abbruch gewesen, weil manche Leute es nur so verstehen würden, dass sie eine Grenze überschreiten.

Ursprünglich sollte zur Innenministerkonferenz ein Konzept für eine bessere Umsetzung des Pyro-Verbots in Stadien vorliegen, das die von der IMK eingesetzte Arbeitsgruppe "Fußball ohne Gewalt" erstellen sollte. In der Arbeitsgruppe sind neben den Ministerien auch der DFB, der Ligaverband DFL und Fanprojekte vertreten. Stattdessen ist nun im Beschluss nur die Rede davon, in der Arbeitsgruppe sei ein "konstruktiver Austausch über eine Ahndung von Verstößen" im Gange.

Hintergrund der Verzögerung dürfte neben Fanprotesten auch ein vertraulicher Bericht der Arbeitsgruppe sein, wonach zwar Pyrotechnik "eine der größten Sicherheitsherausforderungen in Fußballstadien" und "die konsequente Sanktionierung ein zentrales Anliegen" sei, es aber keine einzelne Maßnahme oder Verantwortlichen gebe, die das Problem allein lösen könnten. "Die bisherigen Geldstrafen zeigen oft nicht die gewünschte Wirkung", heißt es dort weiter, auch Pilotprojekte mit Pyrotechnik-Detektoren hätten keine befriedigenden Ergebnisse gebracht.

NRW-Innenminister Reul zeigte sich mit den Fortschritten im Kampf gegen Gewalt im Fußball insgesamt unzufrieden. Das Thema begleite ihn seit neun Jahren als Minister, er habe nicht den Eindruck, dass man wirklich vorankomme. Die bisherigen Maßnahmen reichten nicht aus, insbesondere die Vereine täten zu wenig.

"Es gibt ein glasklares Verbot von Pyrotechnik, also müssen die Vereine verpflichtet werden, die Kontrollen zu verschärfen", sagte Reul dem "Spiegel". Die Menge an Bengalos, die auf den Tribünen gezündet würden, sei enorm groß. Das passe nicht zu den Entschuldigungen der Clubs, dass die Fackeln kaum zu finden seien, weil sie hauteng, zum Teil sogar in Körperöffnungen einzeln ins Stadion geschmuggelt würden. Es sei ein Unding, dass es in einigen Arenen Räume für Ultras gebe, die der Club nicht betreten dürfe - und dort mutmaßlich in der Vergangenheit Feuerwerk gehortet wurde.

"Das mit den Räumen muss aufhören, oder die Vereine müssen sie durchsuchen. Ebenso die Wagen, mit denen die Caterer ins Stadion kommen. Und die Vereine müssen mit Videotechnik überwachen, dass nichts über die Zäune ins Stadion geworfen wird", fordert Reul. Da sei sich auch die Innenministerkonferenz einig, doch die Clubs stellten sich auf den Standpunkt, eine solche Vollkontrolle sei nicht machbar.

Foto: Fans mit Pyrotechnik (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.