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25%: AfD im Osten fast stärkste Partei, SPD nur noch 14%

Emnid: "Im Osten droht die AfD die CDU als Volks­par­tei ab­zu­lö­sen, die SPD hat sie längst über­holt." - Die SPD fällt bundesweit in der Wäh­ler­gunst auf ihren his­to­ri­schen Tiefst­wert.

 

Die SPD fällt in der Wäh­ler­gunst auf ihren his­to­ri­schen Tiefst­wert. Im Sonn­tags­trend, den das Mei­nungs­for­schungs­in­sti­tut Emnid wö­chent­lich für BILD am SONN­TAG er­hebt, kommt die Par­tei nur noch auf 19 Pro­zent, ein Punkt we­ni­ger als in der Vor­wo­che. Einen so nied­ri­gen Wert hat die SPD im Sonn­tags­trend noch nie er­zielt.

Im Osten er­reicht die SPD in­zwi­schen nur noch 14 Pro­zent.

Die AfD ist in Ost­deutsch­land nun fast so stark wie die Union. Die AfD kommt dort auf 25 Pro­zent, die CDU er­reicht 26 Pro­zent. Tors­ten Schnei­der-Haa­se von Emnid: "Im Osten droht die AfD die CDU als Volks­par­tei ab­zu­lö­sen, die SPD hat sie längst über­holt."

Bun­des­weit kann die AfD zwei Zäh­ler hin­zu­ge­win­nen, er­reicht nun 14 Pro­zent. CDU/CSU geben einen Punkt nach und kom­men auf 33 Pro­zent. Die Grü­nen lie­gen un­ver­än­dert bei 11 Pro­zent, die Linke steigt auf 10 Pro­zent (Plus 1). Die FDP er­reicht wie in der Vor­wo­che 9 Pro­zent. Auf die sons­ti­gen Par­tei­en ent­fal­len 4 Pro­zent (Minus 1).

Eine Mehr­heit der Deut­schen von 64 Pro­zent kri­ti­siert laut Emnid-Umfrage für BamS den öf­fent­li­chen Um­gang der SPD-Spit­ze un­ter­ein­an­der als "un­an­stän­dig. Dass die SPD-Spit­ze "an­stän­dig" mit­ein­an­der um­ge­he, sag­ten nur 16 Pro­zent. 20 Pro­zent waren sich un­si­cher oder mach­ten keine An­ga­be.

73 Pro­zent der Be­frag­ten glau­ben, dass die SPD durch den öf­fent­li­chen Um­gang der Par­tei­spit­ze un­ter­ein­an­der ihr Pro­fil als Par­tei der So­li­da­ri­tät ver­liert. Nur 17 Pro­zent den­ken das nicht. 11 Pro­zent waren sich un­si­cher oder mach­ten keine An­ga­be.

36 Pro­zent der Be­frag­ten sag­ten, dass die Par­tei ganz zu ver­schwin­den droht, wenn sie so wei­ter­macht wie bis­her. 56 Pro­zent sehen diese Ge­fahr nicht. 7 Pro­zent waren sich un­si­cher oder mach­ten keine An­ga­be.

Quel­len:

Für den Sonn­tags­trend hat Emnid zwi­schen dem 08. und 14. Fe­bru­ar 1.478 re­prä­sen­ta­ti­ve aus­ge­wähl­te Per­so­nen be­fragt. Frage: "Wel­che Par­tei wür­den Sie wäh­len, wenn am nächs­ten Sonn­tag Bun­des­tags­wah­len wären?"

Für die Um­fra­ge hat Emnid am 15. Fe­bru­ar 503 re­prä­sen­ta­ti­ve aus­ge­wähl­te Per­so­nen be­fragt. Fra­gen: "Wie be­ur­tei­len Sie den öf­fent­li­chen Um­gang der SPD-Par­tei­spit­ze un­ter­ein­an­der? Hal­ten Sie die­sen für an­stän­dig oder un­an­stän­dig?" / "Ver­liert die SPD durch den öf­fent­li­chen Um­gang der SPD-Par­tei­spit­ze un­ter­ein­an­der ihr Pro­fil als Par­tei der So­li­da­ri­tät?" / "Wenn die SPD so wei­ter­macht wie bis­her, droht sie dann als Par­tei zu ver­schwin­den?"

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