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Banken: Massensterben

Studie: Nur wenige globale Investmentbanken werden die Krise überleben. Von den derzeit 14 großen, weltweit tätigen Investmentbanken würden in drei bis fünf Jahren weniger als zehn übrigbleiben.

 

Stellenabbau, Rückzug aus dem internationalen Geschäft, Schrumpfung der Kapazitäten - die Experten der Beratungsfirma Roland Berger sagen den Investmentbanken weiter harte Zeiten voraus. Von den derzeit 14 großen, weltweit tätigen Investmentbanken würden in drei bis fünf Jahren weniger als zehn übrigbleiben, hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie.

 

Deutsche-Bank will bei Sal.Oppenheim hunderte Stellen abbauen

Die Deutsche Bank will laut eines Zeitungsberichtes bei ihrer Tochter Sal.Oppenheim knapp 500 Mitarbeiter abbauen - und zwar schon im kommenden Jahr. Das bestätigten mehrere mit der Situation vertraute Personen der "Süddeutschen Zeitung". Die Betriebsräte von Deutscher Bank und Sal. Oppenheim sind entsetzt: "In dieser kurzen zeitlichen Frist ist ein sozialverträglicher Abbau unmöglich. Es wird zu betriebsbedingten Kündigungen kommen", warnt ein Arbeitnehmervertreter.

Der Mitarbeiterstamm der in Köln ansässigen Privatbank soll von derzeit rund 780 auf knapp 280 Mitarbeiter heruntergefahren werden. Bereits zum Ende des ersten Quartals 2014 soll der Abbau vollzogen sein. Der nächste Schritt wird nun die Verhandlung eines Interessensausgleichs zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer sein. Die einst stolze Privatbank Sal.Oppenheim gehört seit 2010 zum Deutsche Bank Konzern.

Das Geschäft mit vermögenden Kunden, das Sal.Oppenheim betreibt, ist derzeit schwierig: Aufgrund der Eurokrise halten sich die Kunden zurück - daher verzeichnet die Vermögensverwaltung niedrige Erträge. Sal. Oppenheim bestätigte den Bericht der "Süddeutschen Zeitung", eine Sprecherin wollte sich aber zu konkreten Mitarbeiterzahlen nicht äußern. Es seien Arbeitsplätze in signifikanten Umfang betroffen, so die Sprecherin zur SZ.
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