AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

EU: Tausende verdienen mehr als Merkel

Hemmungslose Selbstbedienung in Brüssel: Tausende EU-Beamte verdienen mehr als Merkel. Hinzu kommt noch ein besonderer Steuervorteil: Die EU-Bonzen zahlen - anders als ihre Untertanen - nur einen maximalen Steuersatz von 25%.

 

Tausende EU-Beamte verdienen nach Recherchen der „Welt am Sonntag“ mehr als ein typischer europäischer Regierungschef – wegen hoher Gehälter und vorteilhafter EU-Steuersätze. Mit Grundgehalt und steuerfreien Zulagen kann in der 13. von 16 Besoldungsgruppen der EU-Verwaltung erstmals der Sprung auf das Niveau von Bundeskanzlerin Angela Merkel gelingen: 16.358,80 Euro brutto im Monat verdient ein Beamter (verheiratet, ein Kind) dann etwa als Referatsleiter oder Leitender Rechtsrat nach acht Dienstjahren.

Das geht aus einer detaillierten Berechnung der Europaabgeordneten Inge Gräßle (CDU) hervor, die der „Welt am Sonntag“ vorliegt. Ein Referatsleiter in der EU-Verwaltung trägt Verantwortung für einige Dutzend Mitarbeiter. In Gehaltsstufe 13 (ohne Berücksichtigung des Dienstalters) oder höher waren Mitte vergangenen Jahres nach EU-Angaben 4365 Beamte eingruppiert. In den höheren Gehaltsstufen 14, die etwa einem Direktor mit nach Angaben der EU-Kommission im Durchschnitt  100  Untergebenen zusteht, 15 und 16 waren insgesamt 1760 Beamte eingruppiert.

Gräßle, Mitglied des Haushaltskontrollausschusses des EU-Parlaments, hat die Brutto- und Nettogehälter von EU-Beamten für jede der 16 Besoldungsgruppe und jede der je fünf Dienstaltersstufen (drei bei Besoldungsgruppe 16) berechnet. Nach jeweils zwei Jahren rückt ein Beamter automatisch in die nächste Altersstufe auf. Ein Generaldirektor in der höchsten Besoldungsstufe, davon gibt es 79, schlägt im Gehaltsvergleich demnach selbst ein deutsches Staatsoberhaupt: Nach vier Jahren im Amt verdient ein kinderloser Single 21.310,17 Euro brutto im Monat, Zulagen inklusive. Während er dafür nach Gräßles Berechnungen an die EU nur 25 Prozent Steuern zahlt, müsste er in Deutschland etwa 39 Prozent abgeben.

Die EU begnügt sich mit Sozialabgaben von 13,3 Prozent des Grundgehalts, moderaten Steuersätzen und milder Progression. Ein Referatsleiter mit einem Bruttogehalt, das den Bezügen der Bundeskanzlerin vergleichbar ist, bekommt nach Gräßles Tabelle netto 11.863,56 Euro. Würde er in Baden-Württemberg  versteuern, käme er auf rund 2000 Euro weniger im Monat. Und wollte er in Deutschland auf dasselbe Nettogehalt wie als EU-Beamter kommen, müsste er fast 21.000 Euro verdienen.

Der Bund der Steuerzahler kritisierte die hohe Vergütung: „Der Beamtendienst der EU ist der bestbezahlte in Europa. Selbst gegenüber der deutschen Beamtenschaft leben EU-Beamte in einem Schlaraffenland“, sagte Rainer Holznagel, Präsident des deutschen Bundes der Steuerzahler, der „Welt am Sonntag“. Er verwies auf „die unzähligen und teils üppigen Privilegien“ und forderte: „Sowohl die Bezahlung, die steuerliche Behandlung als auch die generösen Pensionsregelungen müssen dringend reformiert werden.“

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse

Die SPD unterstützt die Union bei ihrem Plan für eine Bewerbung Deutschlands für die Fußballweltmeisterschaft 2042. Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese sagte der "Rheinischen [ ... ]

Angesichts der zugespitzten finanziellen Lage der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der sozialen Pflegeversicherung (SPV) fordert der Verband der Ersatzkassen (vdek) eine strikte Orientierung der [ ... ]

Der Landtag von Sachsen-Anhalt hat Sven Schulze (CDU) zum neuen Ministerpräsidenten des Landes gewählt. Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Details.

Die Bundesregierung will die wirtschaftliche Krise in Deutschland mit Reformen in sechs verschiedenen Bereichen überwinden. Das geht aus dem neuen Jahreswirtschaftsbericht hervor, über den das [ ... ]

Der Landtag von Sachsen-Anhalt hat Sven Schulze (CDU) zum neuen Ministerpräsidenten gewählt.

Der bisherige Wirtschaftsminister übertraf am Mittwoch in Magdeburg direkt im ersten Wahlgang die [ ... ]

Die Stimmung der Verbraucher in Deutschland hellt sich zu Jahresbeginn etwas auf. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung steigen an, während die Sparneigung [ ... ]

Frauen entscheiden sich nach wie vor seltener für ein Studium im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik als Männer. Der Frauenanteil unter den Studienanfängern im 1. [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.