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Vertrauen für die neuen Währungen?

Will die Politik vorübergehend mit dem Lügen aufhören und der Bevölkerung die Wahrheit über ihr Erspartes und auch über den Euro sagen? Beide sind zum Untergang verurteilt.

 

Von Walter K. Eichelburg

Mein  letzter Markkommentar hatte den Titel: Die Sparer sind jetzt „vogelfrei“. Man fragt, sich, was hinter dieser Propaganda der Sparervertreibung steckt. Es wird den Sparer nicht nur gesagt, dass deren Bankeinlagen generell unsicher sind, über €100'000 können sie jederzeit enteignet werden. Antwort: die Politik will „Glaubwürdigkeit“ für nach dem Euro-Crash aufbauen. Für sich selbst und für die neuen Währungen.


Eine „neue Offenheit“:

Das stammt aus der Chefebene einer Grossbank. Die Politik wolle vorübergehend mit dem Lügen aufhören und der Bevölkerung die Wahrheit über ihr Erspartes und auch über den Euro sagen. Beide sind zum Untergang verurteilt. So sagten etwa deutsche Merkel-Berater offen in den Medien, dass es den Euro in 5 Jahren sicher nicht mehr geben wird, oder dass Italien im Ernstfall den Euro umbringt, da zu gross. Sogar die Wahrheit über die 9/11 Terroranschläge gegen das World Trade Center in 2001 soll angeblich „herauskommen“.


Wozu das Ganze? Es könnte eine Sparervertreibung aus dem Euro sein. Oder auch die Politik will nach dem Crash sagen können: „wir haben euch so deutlich gewarnt, wie es nur ging, warum habt ihr nicht gehandelt?“  - um nicht als am Crash Schuldige dazustehen. Das spielt hier sicher eine grosse Rolle.


Die neuen Währungen brauchen „Vertrauen“:

Dann kam dieser Artikel, ausgerechnet von einem deutschsprachigen Staatsmedium in China: „Europäische Krise: Kommt jetzt "Plan B" ?“:

Die Aussage von Schäuble zeigt, dass Deutschland jetzt zu keinem "bail-out" mehr bereit ist. Ab jetzt heißt es "bail-in": die Guthaben der Sparer werden direkt einkassiert. Diese Aussage wurde sowohl von Schäuble als auch von dem Management der EZB mehrfach laut "rausposaunt". Internationale Investoren meiden Europa seither wie die Pest, ziehen ihre Gelder ab. Ein weiterer Hinweis auf den geplanten Abbruch des Euro-Experiments – warum würde man die Investoren sonst verscheuchen? Wenn die neuen Währungen dann da sind, können Schäuble & Co. sagen: "Seht ihr, wir haben euch gewarnt, ihr könnt uns vertrauen. Und jetzt kommt schnell zurück."

 

Der kleine Mann hingegen wird natürlich das Nachsehen haben. Aber das ist für die Europäer ja nichts Neues. Im Angesicht der jüngsten Entwicklungen und der oben genannten Zitate halte ich es daher für wahrscheinlich, dass:

a) Die Krise noch in 2013 mit voller Wucht zurückkehrt.

b) Der Euro in seiner gegenwärtigen Form 2013 nicht überleben wird.

 

So ist es. Es geht bei diesen ganzen Aussagen zu Sparervertreibung um nichts anderes, als die neuen Währungen "stabil" zu machen. Denn wer wird einen  neuen  Mark oder Lira noch trauen? wer den heutigen Politikern?

 

Der Euro und das Finanzsystem sind sichtbar am Ende. Da spielt es keine Rolle, wenn der Euro wegen dieser Propaganda einige Wochen früher untergeht. Es geht um die Akzeptanz der neuen Währungen, nichts Anderes. Und natürlich auch um die weitere Akzeptanz der heutigen Politiker, nachdem die Sparer in Währungsreformen fast alles verloren haben. Das wird kaum funktionieren.

 

In der Insider-Info aus der Grossbank heisst es auch, dass es ein Signal sei, dass die Eliten sich persönlich schon in Gold und Silber gerettet haben. Jetzt geht es um die Zeit nach dem Crash. Die Eliten möchten ihr Vermögen und wenn möglich auch ihre Macht erhalten, während die Masse der Sparerschafe alles verliert. Das Finanzsystem und die Banken dürfen jetzt crashen.

 

Der Raub des letzten Goldes am Markt:

Wir wissen, dass die Lager von COMEX & LBMA bereits fast leer sind, die LBMA in London war vor 2 Wochen daher kurz vor dem Default. Das Gold und Silber da drinnen ist zwischen 50..500 mal verkauft worden. Jetzt haben massive Auslieferungen begonnen, sicher auch an diese Eliten.

 

Das heisst, die bisher übliche Preisdrückung bei Gold und Silber über Papier-Derivate wird bald nicht mehr funktionieren, da kein Metall mehr geliefert werden kann. Also hat man noch einmal kräftig auf die  Preise von Gold und Silber mit diesen Derivaten gedrückt, um das restliche Gold und Silber vom Markt abzugreifen. Viele Kreditkäufer und Ängstliche haben sicher verkauft. Das erlaubt dem System noch einige Wochen Überlebenszeit und den Systemlingen die Gelegenheit, noch einmal billig zuzugreifen. Siehe dazu auch meinen letzten Goldmann-Artikel: „Der große Goldraub!

 

Die Bankencrashes und Währungsreformen kommen bald:

Man sieht, die Politik befasst sich nicht mehr mit der Rettung des Euro, sondern versucht die eigene Glaubwürdigkeit über die Währungsreformen, bei denen die Sparer geschoren werden, zu retten. Und natürlich auch den neuen Währungen auch Glaubwürdigkeit zu verpassen, denn diese werden wegen eines Manges an Gold wieder Fiat-Währungen sein. Man fürchtet die sofortige Flucht auch daraus. Diese wird man versuchen, mit flächendeckenden Kapitalverkehrskontrollen zu bremsen.

 

Silber in Retail-Grössen ist weltweit kaum mehr vorhanden, Gold immer weniger, da auch die Massen weltweit bei diesem „Goldraub“ mitmachen. Wer jetzt nicht flüchtet, wird bald mit dann ungültigen Geldscheinen und rasierten Konten dastehen. Vermutlich Mitte Mai 2013 wird es passieren.

 

PS:
Den neuen Schweizerfranken und die neuen US-Dollarscheine hat man uns schon gezeigt. Deren Ausgabe wurde immer wieder verschoben. Aber sie kommt mit den Währungsreformen in diesen Staaten. Die neuen Nachfolgewährungen des Euro, die schon mehrere Jahre gedruckt werden, will man uns noch nicht zeigen, da dieses den sofortigen Euro-Crash auslösen würde.

www.hartgeld.com

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