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Faber: Kaufe weiter Gold

Mark Faber zu Gold, Preismanipulation, Ausichten, sowie Wirtschaftsentwicklung in West und Ost. Die Preiskorrektur bei Gold muss noch nicht vorbei sein, aber: "Ich kaufe jeden Monat Gold".

 

Im folgenden knapp 30 minütigen Interview redet Mark Faber über die Ursachen des starken Goldeinbruchs, die Rolle der Schweiz und die Wirtschaftslage im Westen und Osten.

 

„Ende der 90er Jahre habe ich gesehen, dass die Aktien sehr hoch bewertet waren“, erklärt Faber gleich zu Beginn des Gesprächs. Deswegen habe er vorher in Gold investiert und vom Kurs profitiert. Letztes Jahr im September sprach er vor dem Einbruch des Goldkurses von einer Korrektur und warnt auch noch vor einer zweiten. Doch er glaubt trotzdem an das Edelmetall und investiert auch selbst noch weiter darin.

Mark Faber steht weiter zu Gold, obwohl er nicht glaubt, dass die Korrektur vorbei ist. Er selbst aber kaufe auch in die fallenden Kurse hinein weiter das Edelmetall, besonders, da er letztes Jahr ein Teil seiner Goldposition verkauft hatte. Seine Goldposition sei aber auch nach dem Verkauf letztes Jahr immer noch die größte in seinem Depot.


Er habe in letzter Zeit häufiger vor einer Korrektur gewarnt, so Faber. Aber er empfiehlt dennoch jedem Anleger, aus Sicherheitsgründen einen bestimmten Teil seines Vermögens in Gold zu investieren.

In der Abwärtsbewegung hat er ab 1400 wieder Gold gekauft. Er ist aber noch nicht ganz sicher, ob die Korrektur vorbei ist. Kurse von 1300 oder 1200 / Dollar Unze würde er aber in jedem Fall als Einstieg nutzen und er kaufe jeden Monat neu dazu, sagt Faber.


Zu Goldpreis-Manipulationen hält sich Faber eher zurück: "es gebe keinen echten Beweise", dass der Goldpreis manipuliert sei. Aber da ja sowieso der gesamte Markt in gewisser Weise manipuliert sei, könne man das auch beim Gold nicht ausschließen. Die Frage sei aber, ob die Notenbanken, die ja ebenfalls viel Gold halten, ein echtes Interesse an niedrigeren Goldkusen haben.


Was interessant ist, dass der Goldpreis-Einbruch zu einem Zeitpunkt stattfand, als die Zinsen für Staatsanleihen fielen, sagt Faber. Das könne darauf hindeuten, das sowas wie ein deflationärer Schock möglich sei. Wenn sich der Markt so stark bewegt, dann muss man sich fragen, ob es tatsächlich eine Ursache dafür gibt. Ob es sich hier um bloße Manipulationen handele, wie manche Verschwörungstheoretiker meine, ist unbewiesen.

Mark Faber im Gespräch mit Michel von Tell:

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