Die USA haben ihr Botschaftspersonal in Ägypten nach der Entmachtung von Präsident Mohammed Mursi zur Ausreise verpflichtet.
Die USA haben ihr Botschaftspersonal in Ägypten nach der Entmachtung von Präsident Mohammed Mursi zur Ausreise verpflichtet. Nur unentbehrliche Mitarbeiter dürften in dem Land bleiben, teilte das US-Außenministerium mit. Gleichzeitig veröffentlichte es eine aktualisierte Reisewarnung. Demnach sollten US-Bürger, die in Ägypten leben, ausreisen. Reisen nach Ägypten sollten vermieden werden. Die USA hatten vorher bereits ihre Botschaft in Kairo und das Generalkonsulat in Alexandria geräumt.
Nach dem offensichtlich durchgeführten Militärputsch in Ägypten hat es neue Todesopfer gegeben. In der ägyptische Hafenstadt Marsa Matruh am Mittelmeer kamen mindestens vier Menschen ums Leben, berichten lokale Medien unter Berufung auf eine Provinzgouverneur. Dabei soll es sich um Unterstützer des gestürzten Präsidenten Mursi handeln. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt. Unterdessen wurde vom Büro Mursis eine Botschaft des bisherigen Präsidenten in Textform und per Video verbreitet, in der er die Vorgänge als "Staatsstreich" verurteilt. In dem Film sitzt Mursi im Anzug an einer Art Konferenztisch. Wann das Video aufgezeichnet wurde, war nicht bekannt.



