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Rot-Grün killt Wirtschaft

SAP-Gründer kritisiert Steuerpläne von SPD und Grünen. „Sie sollen sich mal vor deutsche Bauern hinstellen und ihnen erklären, sie müssten jetzt Vermögensteuer auf ihren Grund und Boden bezahlen und dadurch alle viereinhalb Jahre zehn Prozent von ihrem Besitz abgeben. Dann würden die Traktoren nur so um den Reichstag im Kreis herumfahren.“


SAP-Gründer und Aufsichtsratschef Hasso Plattner hat die SPD und die Grünen wegen ihrer Pläne zur Einführung einer Vermögensteuer scharf kritisiert. „Mit der Strategie des Grünen-Spitzenkandidaten Jürgen Trittin oder seines SPD-Kollegen Peer Steinbrück kriegen wir hier keine Voraussetzungen für unternehmerischen Erfolg wie in den USA. Die rot-grünen Pläne zur Besteuerung von Betriebsvermögen würden genau das Gegenteil bewirken“, sagte er im Interview mit der WirtschaftsWoche.
 
„Sie sollen sich mal vor deutsche Bauern hinstellen und ihnen erklären, sie müssten jetzt Vermögensteuer auf ihren Grund und Boden bezahlen und dadurch alle viereinhalb Jahre zehn Prozent von ihrem Besitz abgeben. Dann würden die Traktoren nur so um den Reichstag im Kreis herumfahren.“

Plattner ließ offen, wie er persönlich auf eine Besteuerung seiner SAP-Aktien im Wert mehrerer Milliarden Euro reagieren würde. „Wie soll ich mich verhalten, wenn ich künftig alle viereinhalb Jahre zehn Prozent meiner Anteile an SAP, also am Produktivvermögen, durch Besteuerung verlieren würde?“, fragt der 69-Jährige, der mit den anderen SAP-Gründern Klaus Tschira und Dietmar Hopp gemeinsam noch 22,7 Prozent der Aktien hält. „Daher sollten sich die Politiker gut überlegen, wenn sie die Aktionäre der wertvollsten deutschen Firma durch eine Vermögensteuer zum Gang aus dem Land oder zum Verkauf an ausländische Investoren zwingen würden.“
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