AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Schweiz entschädigt Arbeitnehmer für Franken-Aufwertung

Die Entscheidung der SNB, den Mindestkurs Euro-Franken aufzugeben, hat einen regelrechten Tsunami in der internationalen Finanzindustrie ausgelöst – aber eben auch in der ...

Von Markus Fugmann

Die Entscheidung der SNB, den Mindestkurs Euro-Franken aufzugeben, hat einen regelrechten Tsunami in der internationalen Finanzindustrie ausgelöst – aber eben auch in der Schweiz selbst. Zahlreiche Firmen haben ihren Arbeitnehmern aufgrund der starken Franken-Aufwertung die zu leistenden Wochenstunden gekürzt – mit entsprechenden Verdienstausfällen vieler Arbeitnehmer. Nun hat die Schweizer Regierung den davon Betroffenen eine Entschädigung zugesichert: wie das Wirtschaftsministerium gestern bekannt gab, sie Entschädigungszahlungen, die aus Mitteln der Arbeitslosenversicherung finanziert werden sollen. Ziel der Regierung ist es, trotz der verschlechterten Perspektive für viele Schweizer Unternehmen Entlassungen zu vermeiden.

Besonders hart trifft es eidgenössische Maschinenbau-Unternehmen – laut Angaben eines Industrievertreters könnten 20% aller Firmen der Branche der starken Franken-Aufwertung zum Opfer fallen. Anders sieht das die Regierung selbst: Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf geht davon aus, dass die Schweizer Wirtschaft in der Lage sei, die Abschaffung des Euro-Franken-Mindestkurses zu verkraften.

Anders hingegen beurteilt die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (Kof) die Lage: das Institut erwartet für das Jahr 2015 eine Rezession mit einer Schrumpfung von 0,5% – im Dezember ging man beim Kof noch von einem Wachstum von +1,9% aus. Für 2016 dürfte dann das Wachstum bei 0 liegen, so das Kof. Gleichwohl dürften die Preise weiter fallen und die Arbeitslosigkeit weiter ansteigen, gleichzeitig auch Investitionen und Konsum zurück gehen.

Ob daher die Entschädigung für von kürzeren Arbeitszeiten betroffene Arbeitnehmer ausreichen wird, um das Abgleiten in die Rezession zu verhindern, darf bezweifelt werden. Vermutlich dürfte die Regierung gezwungen sein, ein Konjunkturpaket aufzulegen, um die Auswirkungen der Franken-Aufwertung abzufedern – wie bereits im Jahr 2011 (also vor Einführung der Euro-Franken Untergrenze von 1,20). Damals pumpte die Regierung 870 Millionen Franken in die Arebitslosenversicherung und in die Tourismusindustrie.

In einem aber sind sich fast alle Schweizer einig: die Notenbank müsse nun dafür sorgen, dass der Franken nicht weiter aufwerte. Die Preise, so Äußerungen aus der Tourismusbranche, will man jedenfalls nicht senken..

The post Schweiz entschädigt Arbeitnehmer für Franken-Aufwertung appeared first on finanzmarktwelt.de.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die verstorbene frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth als "großartige Frau und eine leidenschaftliche Kämpferin für [ ... ]

Im ersten Sonntagsspiel des 20. Bundesliga-Spieltags hat der VfB Stuttgart dank eines späten Tors 1:0 gegen den SC Freiburg gewonnen.

Beide Mannschaften hatten im Spielverlauf ihre Chancen, doch lange [ ... ]

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft Deutschlands (CDA) hat Vorschläge des CDU-Wirtschaftsrats für durchgreifende Einschränkungen beim Arbeitslosengeld und Kürzungen bei Leistungen [ ... ]

Pünktlichkeit im DB-Fernverkehr im Januar bei 52,1 Prozent

Im Januar haben nur 52,1 Prozent aller Fernzüge der Deutschen Bahn (DB) ihr Ziel pünktlich erreicht. Das geht aus internen Daten hervor, über welche die "Süddeutsche Zeitung" berichtet.

Die [ ... ]

Der Sozialverband Deutschland hat ein Papier des CDU-Wirtschaftsrats unter der Überschrift "Agenda für Arbeitnehmer" als unsozial und "verstörend" zurückgewiesen.

Kaum ein Tag vergehe, [ ... ]

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die verstorbene frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth als "große Politikerin" und "Leitstern für unser demokratisches Gemeinwesen" [ ... ]

Zum Abschluss des 20. Spieltags der 2. Bundesliga haben sich Dynamo Dresden und Arminia Bielefeld 1:1 getrennt.

Dresden ging zunächst in der ersten Halbzeit durch ein Tor von Christoph Daferner in Führung. [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.