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MH370: ferngesteuert in den Tod?

Die malaysische Transportbehörde hat angeblich auch ein Jahr nach Verschwinden der Maschine keine neuen Erkenntnisse zum Flug MH370. - Ist die Maschine MH370 von Malaysia Airlines bewusst "enfernt" worden, weil sich an Board Patentinhaber eines neuartigen Microchips befanden, deren Rechte nun an Freescale gehen? - Emirates-Chef: MH370 ferngesteuert.

 

In China und Malaysia hat es am Sonntag Gedenkveranstaltungen anlässlich des Jahrestages des Verschwindens von Flug MH370 gegeben. Es gebe keine Worte, die beschreiben könnten, was die Angehörigen der Opfer durchmachten, sagte der malaysische Premierminister Najib Razak in Kuala Lumpur. Die Tatsache, dass es keinen endgültigen Beweis für ein Unglück - wie das Wrack des Flugzeugs - gebe, mache die Situation noch schwerer erträglich. Malaysia hoffe weiter, dass die Maschine noch gefunden werde. Flug MH370 war am 8. März 2014 auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking mit 239 Menschen an Bord von den Radarschirmen verschwunden.

 

Emirates-Chef: MH370 ferngesteuert

Tim Clark, Präsident und CEO der Fluggesellschaft Emirates, hat scharfe Kritik an den Ermittlungen zu dem seit März verschollenen Malaysia-Airlines-Flug MH370 geübt. In einem Interview mit SPIEGEL ONLINE sagte der 64-Jährige, er sei "total unzufrieden mit dem, was bislang herausgekommen ist". Er warnte davor, zur Tagesordnung überzugehen, bevor der Fall restlos aufgeklärt sei.

"Ich meine, dass jedes Detail und alle sogenannten Fakten dieses Falls in Frage gestellt und transparent untersucht werden müssen", sagte Clark. Dies sei  bisher nicht einmal annähernd geschehen. Auf die Frage, welche Ursache er für das Verschwinden der Boeing 777 für am wahrscheinlichsten halte, sagte er: "Ich denke, dass etwas von außen die Kontrolle über das Flugzeug übernommen hat." Seiner Meinung nach sei die Maschine bis zum Schluss im kontrollierten Flug gewesen.

Clark forderte von den Herstellern moderner Passagierjets, die Abschaltung des Transponders im Cockpit unmöglich zu machen. "MH370 hätte niemals in eine Situation geraten dürfen, in der das Flugzeug nicht mehr vom Boden aus zu orten war."

Seit 2003 ist Clark Präsident und CEO von Emirates. Die Fluggesellschaft mit Sitz in Dubai betreibt insgesamt 127 Maschinen vom Typ Boeing 777 - mehr als jede andere Airline der Welt.

 

MH370 am 8.3.2014 - an Bord: 20 der begabtesten chinesischen Softwareentwickler

Ihr Produkt: Der Mikrochip Kinesis KL-03. Seine Maße: 1,9 x 2,0 mm. Der Inhalt: RAM, ROM und eine Uhr – vielleicht die wirksamste Waffe der Zukunft. Der Chip kann Drohnen steuern, die kleiner sind als Fliegen, Spionage betreiben, Seuchen verbreiten, Geräte und Fahrzeuge fernsteuern oder lahmlegen und in Menschen implantiert werden – zur Identifikation und für Zahlungsfunktionen.

 

Das Patent für Kinesis KL-o3 (ARM microcontroller KL-03) ist am 21. Dezember 2012 beantragt und am 11. März 2014 eingetragen worden. Mit der Eintragung drei Tage nach dem Verschwinden des Flugzeugs ist es rechtswirksam geworden. Patentinhaber sind:

  • Peidong Wang, Suzhou, China, (20%),
  • Zhijun Chen, Suzhou, China, (20%),
  • Zhihong Cheng, Suzhou, China, (20%),
  • Li Ying, Suzhou, China, (20%) und
  • Freescale Semiconductor Ltd., Austin, Texas (20%)

Die Patentinhaber haben für Freescale Semiconductor gearbeitet. In dem Flugzeug mit 239 Insassen saßen insgesamt 20 Mitarbeiter dieser Firma.

In internen Verträgen ist geregelt: Im Falle des Todes eines der fünf Patentinhaber gehen alle Rechte am Patent auf die übrigen Patentinhaber über. Sollten vier der Patentinhaber den Flug MH370 nicht überlebt haben, hält die Freescale Semiconductor Ltd. jetzt 100% an diesem Patent. Die Firma gehört dem New Yorker Investmentfonds Blackstone Group Limited Partnership, dessen Anlagekapital etwa 200 Milliarden Dollar ist. Größter Anteileigner dieses Fonds ist der britische Investmentbanker Baron Nathaniel Charles Jacob Rothschild.

Die Flugroute von MH370 führte direkt über das Atoll Diego Garcia, südlich des Äquators mitten im Indischen Ozean. Mauritius hat das Atoll 1965 an Großbritannien verkauft. Bis 1973 sind die 2.000 Bewohner von der britischen Regierung gegen ihren Willen nach Mauritius und den Seychellen umgesiedelt worden. Danach errichtete die US-Marine auf Diego Garcia eine U-Boot-Basis, einen Luftwaffenstützpunkt, ein Kommunikationszentrum und eine Bodenstation für Raumfahrt. Die „Ummantelung“ von Flugzeugen, die sie für das Radar unsichtbar macht, konnte dort getestet werden.

Der Flug MH 370 ist in Kuala Lumpur, Malaysia gestartet, wo die 20 Mitarbeiter in der Niederlassung von Freescale Semiconductor technische Aufgaben erledigt. Der Flug sollte nach Peking gehen. Die Gefahr, dass die Entwickler dieses Wunder-Chips ihr Geheimnis ihrem Mutterland China verraten, besteht jetzt wohl nicht mehr. Der militärische Griff Chinas nach der Weltmachtrolle könnte so aufgeschoben sein.

via Prof. Berger /  Business Reframing

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