Darf Athen in Moskau um Hilfe bitten? Welche Konsequenzen hat das Ausscheren aus der Sanktionsfront? Der Mainstream zeigt sich besorgt. BILD spricht gar von einer Gefahr für Europa.
Tabubruch in Athen. Der griechische Premier Tsipras trifft in Moskau Wladimir Putin. Ein Aufschrei geht durch EU und ihre gleichgeschaltete Presse. Die Journaille weiß es besser: Griechenland kann mit dieser Aktion nur verlieren. BILD und SPON meinen sagar, dass dieser Schritt eine Gefahr für Europa darstellt.
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SPON "Pressekompass": Tsipras hofiert Putin - das sagen die Medien

Laut Putin war der Handel zwischen Russland und Griechenland im vergangenen Jahr um 40 Prozent eingebrochen. Grund sind die Sanktionen der EU gegen Russland. Tsipras hatte die Strafmaßnahmen, die die EU im Zuge der Ukraine-Krise gegen Moskau verhängt hatte, als "nicht wirksam" kritisiert. Als Reaktion auf die EU-Sanktionen hat Russland seinerseits einen Importstopp für Lebensmittel aus der EU verhängt, was insbesondere Athen trifft. Die zweitägige Reise von Tsipras nach Moskau hatte im Vorfeld für Kritik seitens der EU gesorgt. Brüssel fürchtet, dass sich der griechische Premier in der russischen Hauptstadt um Finanzhilfen bemühen und sich im Gegenzug bei den EU-Partnern für eine Lockerung der EU-Sanktionen gegen Russland einsetzen könnte.



