Die niederländischen Behörden verheimllichen wesentliche Dokumente zur Absturzursache von MH17. Ein Grund dafür wurde nicht genannt. Diese Maßnahme reiht sich ein in zahllose Ungereimtheiten der Arbeit der offiziellen Untersuchungskommission - von der Malaysia ausgeschlossen wurde.
Was gibt es bei der Suche nach der Absturzursache von MH17 zu verbergen? Wie der niederländische Sender RTL Niews berichtet, werden 147 Ermittlungsdokumente zum Absturz von MH17 Malaysia Airlines geheim gehalten. Wesentliche Passagen wurden geschwärzt. Ein skandalöser Vorgang. Was wollen die Behörden verschweigen?
„569 Dokumente sind teilweise veröffentlicht worden, aber wichtige Informationen sind darin unleserlich gemacht. 147 Dokumente werden geheim gehalten“, heißt es in der Mitteilung.
Bis heute wurden zudem die Cockpitgespräche nicht veröffentlicht. Auch dafür wurde kein Grund genannt.
Die Ursachen für die merkwürdige Informationspolitik könnten in einem Geheimabkommen liegen, welches die beteiligten Staaten abgeschlossen haben. In diesem Geheimdeal verpflichten sich die Behörden, keine Details zu veröffentlichen, wenn diese gegen die Interessen der beteiligten Staaten verstoßen - berichtet die renommierte niederländische Zeitung Elsevier.
Pikant: Die Absturz-Untersuchungskommission (Joint Investigation Team) wird von vier Ländern gestellt: Niederlande, Belgien, Australien und Ukraine! Malaysia ist nicht dabei. Warum ausgerechnet das Land, aus dem diei Unglücksmaschine stammt, nicht beim Joint Investigation Team mitmachen darf, dazu gibt es keine Begründung.
Dass ausgerechnet die Ukraine der Untersuchungskommission angehört (und nicht Malaysia) könnte die Ursache dafür sein, dass wesentliche Details bei der Absturz-Ursachen-Forschung bisher nicht ans Licht gekommenn sind. Denn die Ukraine hat laut Geheimabkommen ebenfalls das Recht, zu verhindern, dass Informationen veröffentlicht werden, wenn sie dem Land schaden.
Ein solches Abkommen ist ein ungeheurer Skandal, der bisher von den Medien verschwiegen wird. Es verhindert geradezu eine echte Ursachenforschung. So ein Deal dürfte in der Luftfahrtgeschichte bisher einmalig sein.
So fragt eine malaysische Zeitung zurecht: Wie kann ein Land, dass im Verdacht steht, die Ursache für den Absturz zu sein, gleichzeitig in der Untersuchungskommission sein und aufgrund eines solchen Geheimabkommens verhindern, dass wichtge Informationen veröffentlicht werden?



