AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Gold: 1500 Dollar sind realistisch

Während sich einige Analysten beim DAX gegenseitig die fantastischsten Ziele für den Index zurufen, entgeht so manchem, dass der Goldpreis einen soliden Boden geformt hat und nun d...

Von Michael Leist

Während sich einige Analysten beim DAX gegenseitig die fantastischsten Ziele für den Index zurufen, entgeht so manchem, dass der Goldpreis einen soliden Boden geformt hat und nun dazu bereit scheint, zügig freiwerdende Gewinne aus Aktiengeschäften nachhaltig zu sichern. Die Gelegenheit dazu scheint verlockend, denn der Goldpreis hat seit seinem Hoch bei 1800 USD sein Fibonacci Korrekturpotenzial (0,618*1800 =1112) nahezu voll ausgeschöpft. Um diese These zu untermauern, habe ich die ursprünglichen Begrenzungslinien des Abwärtstrends verlängert und war überrascht, dass die beiden absoluten Tiefpunkte des Goldpreises exakt getroffen wurden (siehe Abb. 1).

Entscheidender für die Analyse des Goldpreises ist jedoch, dass die Spitze des blauen Dreiecks, in dessen Fläche sich der Goldpreis von Mitte 2013 bis heute an größtenteils aufgehalten hat, mit einer verstärkten Nachfrage zusammenfällt. Betrachtet man den Beginn des Dreiecks als Zielwert für den Goldpreis, so ergibt sich ein ungefährer Wert von 1500 USD für Gold. Dies trifft erstaunlicherweise wiederum mit einer Fibonacci-Zahl zusammen (1140[Tiefpunkt] *1,382 = 1575). Aus diesem Chart spricht wahrlich eine Symmetrie, die verzaubert.

Sollten also die Aktienkurse dereinst Schwäche zeigen, so könnte sich die Geschichte von 2001-2003 wiederholen. Damals verlor der S&P 500 trotz Zinssenkungen der FED die Hälfte seines Wertes während Gold 40% zulegen konnte. Um die Wahrscheinlichkeit eines solchen Szenarios auszuloten, betrachte man z.B. den DAX (Abb.2 Wochenchart). Auch hier habe ich den anfänglichen Aufwärtskanal verlängert und auch hier lässt sich ein rotes aufsteigendes Dreieck einzeichnen. An dessen Spitze setzte die uns noch gut im Gedächtnis gebliebene Korrektur im DAX ein. Allerdings wurde das Korrekturpotenzial nicht in Gänze ausgeschöpft, stattdessen konnte sich der deutsche Leitindex wieder an die obere trendbegrenzende Linie des gespiegelten Dreiecks zurückkämpfen und steht nunmehr deutlich im überkauften Bereich des Relativen Stärke Index. Obwohl es möglich ist, das Ziel jenseits der 13.000 Punkte festzulegen, ist es doch wahrscheinlicher, dass der Kurs sich wie bisher zwischen den rot gekennzeichneten Linien aufhält. Eine Korrektur bis auf 10.800 Punkten scheint somit im Bereich des Möglichen.

Ein Wort zu Staatsanleihen…

Man könnte nun einwerfen, dass wenn die Zeiten für Gold doch so rosig sind – warum setzten die großen Adressen auf Anleihen und drücken damit beispielsweise den Kapitalmarktzins für zehnjährige schweizer Staatsanleihen in den negativen Bereich? Warum gehen Sie also garantierte Verluste ein, wenn Sie doch Gold kaufen könnten? Dazu muss man verstehen wie unser Geldsystem funktioniert. Denn Banken und Versicherungen können durch sogenannte „Collateral changes“, also durch mehrfach Verleihung ein und desselben vermeintlich soliden Pfandes Kreditgeld aus dem Nichts erschaffen und solange dieses Geld nur in den Büchern steht und nicht real fließt – die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes damit klein ist – entsteht trotz EZB-Bazooka keine reale Inflation, die den Goldpreis schnell ansteigen lassen würde. Doch dieses System der geringen Umlaufgeschwindigkeit ist nicht ewig aufrecht zu erhalten – und wenn zudem der Weg von Zinserhöhungen durch die Schuldenlast der Staaten versperrt ist, so bleibt nur die Geldwertvernichtung als mögliche Konsequenz. Ich bin davon überzeugt, dass wenn eines fernen Tages sich die Erzeugung neuen Geldes mit der Geldwertentwertung die Waage hält, ein Umdenken einsetzten wird, welches unweigerlich zu einer Goldkaufpanik führen sollte.

(Für weitere Informationen Lesen Sie : “Goldene Chance im Zuge der DAX Korrektur“)

Abb.1 Gold

Abb. 2 DAX

The post Gold – 1500 Dollar sind realistisch appeared first on finanzmarktwelt.de.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse

In fast allen Bundesländern sind am Montagmorgen die von der Gewerkschaft Verdi angekündigten Streiks im kommunalen Nahverkehr angelaufen. Wie die Gewerkschaft mitteilte, sind nur die etwa 5.000 [ ... ]

Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz, Uwe Krischer, warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg [ ... ]

Die energetische Sanierungsquote im deutschen Gebäudebestand ist im Jahr 2025 weiter gesunken und hat einen neuen Tiefpunkt erreicht. Das geht aus der Sanierungsquote 2025 hervor, die B+L Marktdaten [ ... ]

Rückkehrprogramm zieht mehr Asylsuchende an

Im vergangenen Jahr sind deutlich mehr Flüchtlinge mit finanzieller Hilfe aus Deutschland in ihr Heimatland zurückgekehrt.

2025 nutzten insgesamt 16.576 Geflüchtete die Möglichkeit, mit [ ... ]

Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Thomas Röwekamp (CDU), ist offen für die Forderung des Vorsitzenden der Europäischen Volkspartei (EVP), Manfred Weber, einen europäischen [ ... ]

Hilfsorganisationen fordern mehr Geld für globale Gesundheit

Christliche Hilfsorganisationen fordern von der Bundesregierung ein Jahr nach dem USAID-Kahlschlag mehr Geld für die globale Gesundheit.

Die Präsidentin des evangelischen Hilfswerks Brot für [ ... ]

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den deutschen Handballern nach dem verlorenen EM-Finale trotzdem gratuliert - und zwar persönlich in der Kabine.

Das Bundespresseamt verbreitete am Sonntagabend [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.